Ein kleiner Laden
In der Bäckerei: Doris Schlizio, Karin Gründer und Angelika Sommer (von links).
Doris Schlizio kommt aus Agathenburg, Angelika Sommer aus Horneburg und Karin Gründer aus Bliedersdorf. Gemeinsam arbeiten sie in der Bäckerei Gerd von Bargen in Agathenburg, von der Lisa Rolff (80) aus Agathenburg sagt: „Wir freuen uns, dass wir die Bäckerei haben.“
Doris Schlizio kommt aus Agathenburg, Angelika Sommer aus Horneburg und Karin Gründer aus Bliedersdorf. Gemeinsam arbeiten sie in der Bäckerei Gerd von Bargen in Agathenburg, von der Lisa Rolff (80) aus Agathenburg sagt: „Wir freuen uns, dass wir die Bäckerei haben.“
Auch Doris Schlizio lebt gern hier. Sie kennt das Dorf noch aus der Zeit, als es zwei Kaufmannsläden, zwei Kneipen und eine Sparkasse gab. Die Bäckerei an der Hauptstraße lebt nur noch vom Durchgangsverkehr, von Handwerkern und Pendlern. Das Hauptgeschäft sei zwischen 5 und 8.30 Uhr, erzählen die Verkäuferinnen, danach werde es schlagartig ruhiger. Als Kaufmannsladen werde die Bäckerei nicht angenommen: „Wir haben alles probiert.“ Dass werktags bis 13 Uhr geöffnet ist, „reicht völlig, wir könnten auch früher Schluss machen“. Schon ab 10 Uhr sei nichts mehr los.
„Ein kleiner Laden, den man zu Fuß erreichen kann“, wünscht sich Heike Lindhorst. Die 55-Jährige aus Agathenburg weiß aber auch, dass sich hier kein Geschäft lange hält. Sie sei eigentlich ein Stadtmensch, aber in Agathenburg finde sie es „ganz gut“, sagt die Ingenieurin mit kurzem Weg zu ihrem Arbeitsplatz bei Airbus in Stade.
Kundin Lisa Rolff.
Heike Lindhorst.