TEinkaufszentrum zu umfangreich
Zum Artikel „Bünting darf Combi-Markt bauen“ (TAGEBLATT vom 17. Januar) schreibt Christel Oehlmann aus Himmelpforten:
Zunächst zum Steinmetzpark: Vor zehn Jahren hielt ich mich dort gerne auf, weil der Lärm der B73 dort (abgefangen durch das Steinmetz-Haus) kaum wahrnehmbar war, dafür besonders im Frühling eine Oase der Ruhe im Gegensatz zum Park an der Villa von Issendorf. Auch die alten blühenden Obstbäume unter anderem hatten ihren Reiz und boten zudem Nahrung für Insekten. Leider machten Sturmschäden der Idylle einen Abbruch. Letztendlich mussten viele Bäume gefällt werden, nachdem Baumfrevler Hand anlegten (wie bekannt). Zum Einkaufszentrum: Nach wie vor vertrete ich die Meinung, dass das Einkaufszentrum zu umfangreich für diesen Platz an der Bahnhofstraße geplant wurde. Durch zum Beispiel einen Drogerie-Markt in der Marktstraße hätte auch der Standort am Rewe-Markt mehr an Attraktivität und Kaufkraft gewonnen. Der ehemalige Sky-Markt hätte das unterstützt, bekam aber leider keine Zustimmung. Ich betone nochmals, dass ich nicht grundsätzlich gegen ein Einkaufszentrum in der Bahnhofstraße bin, mich aber das Ausmaß und das dadurch entstehende Ungleichgewicht beunruhigt.