„Gefährliches Ereignis“: Bahnstrecke bei Winsen über Stunden gesperrt
Als Grund für die Sperrung nannte das Unternehmen ein „gefährliches Ereignis“. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Zwischen Lüneburg und Winsen fuhren am Sonnabendnachmittag keine Züge. Die Auswirkungen sind auch nach dem Wiederanlauf des Zugverkehrs noch zu spüren.
Lüneburg/Winsen. Die mehrstündige Streckensperrung zwischen Lüneburg und Winsen kann wieder aufgehoben werden. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, den Zugverkehr auf den Linien RE3 und RB31 zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Uelzen wieder regulär aufzunehmen.
Aufgrund eines gefährlichen Ereignisses war die Bahnstrecke zuvor zwischen Lüneburg und Winsen vollständig gesperrt worden. Die Sperrung führte zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr, darunter hohe Verspätungen und zahlreiche Teilausfälle. Zur Unterstützung der betroffenen Reisenden hatte metronom am Bahnhof Lüneburg einen Aufenthaltszug bereitgestellt und einen Busnotverkehr organisiert.
Betriebsablauf muss sich zunächst wieder stabilisieren
Mit der Aufhebung der Streckensperrung können die Züge schrittweise wieder auf ihren regulären Laufwegen verkehren. Bis der Betrieb vollständig nach Fahrplan läuft, wird allerdings noch einige Zeit vergehen.
Durch die mehrstündige Unterbrechung befinden sich die Züge teilweise nicht an ihren vorgesehenen Einsatzorten.
Fahrgäste müssen deshalb auch in den kommenden Stunden weiterhin mit Verspätungen und kurzfristigen Fahrplanänderungen rechnen.