Elbe Klinikum stellt Kreißsaal und Wochenstation vor
Morgen öffnen sie die Station für Geburtshilfe im Elbe Klinikum Stade ihre Türen für Besucher. Foto Beneke
Wenn eine Frau ein Kind zur Welt bringt, soll die Geburt für sie so angenehm wie möglich ablaufen. Das ist Chefarzt Dr. Thorsten Kokott und dem Team der Geburtshilfe am Elbe Klinikum in Stade wichtig. Morgen öffnen sie die Station für Besucher, stellen ihre Arbeit vor.
Die Zeiten von in tristem Grau gefliesten Kreißsälen ist längst vorbei. Helle, freundliche Farben sind heute angesagt. Ohnehin ist es Ärzten und Pflegern ein Anliegen, auf die individuellen Bedürfnisse der werdenden Eltern einzugehen und ihnen bereits während der Schwangerschaft die Ängste zu nehmen.
Jeden zweiten Montag bietet das Personal deshalb Führungen an. Anästhesisten, Kinderärzte, Gynäkologen, Schwestern und Hebammen zeigen, was die Schwangeren vor, während und nach der Entbindung erwartet. „Wir wollen ein bisschen mehr tun“, sagt Kokott und initiiert deshalb den Tag der offenen Tür. Der Bedarf ist da. 1074 Säuglinge erblickten 2015 im Elbe Klinikum das Licht der Welt. Nach jahrelanger Stagnation steigen die Zahlen wieder, freut sich der Chefarzt. In der Geburtsvorbereitung hat sich in der jüngsten Vergangenheit einiges verändert, erklärt er. Sein Haus verschließt sich nicht vor den Trends der Zeit.
Wannen, in denen Frauen die Auftriebskräfte des Wassers nutzen können, gehören dazu. Einige Hebammen haben spezielle Schulungen im Bereich Akupunktur absolviert. Die traditionelle chinesische Heilmethode soll die Entbindung angenehmer machen. „Wir versuchen alles, was irgendwie geht“, sagt Kokott
Der Tag der offenen Tür in Kreißsaal und Wochenstation beginnt am morgigen Sonnabend um 10 Uhr. Wer vorab schon mehr wissen möchte, findet den ganzen Artikel heute Abend im Abo-Bereich von tageblatt.de und morgen im TAGEBLATT.