AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Österreich

Flugzeugabsturz in Attersee: wohl zwei Deutsche tot

Die Polizei setzte bei der Suche unter anderem Sonar und einen Tauchroboter ein.

Die Polizei setzte bei der Suche unter anderem Sonar und einen Tauchroboter ein. Foto: Matthias Kaltenleitner/FOTOKERSCHI via APA/dpa

Ein Zeuge beobachtete den Untergang der Propellermaschine. Die Polizei geht davon aus, dass ein Fluglehrer und seine Schülerin aus Deutschland an Bord waren. Noch sind sie jedoch nicht geborgen.

Von dpa 27.08.2026, 16:00 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Steinbach am Attersee. Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs in den österreichischen Attersee sind nach Angaben der Polizei vermutlich zwei Deutsche ums Leben gekommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Fluglehrer und seine Schülerin an Bord waren, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Identitäten der beiden jungen Erwachsenen seien aber noch nicht endgültig bestätigt. 

Nach dem Unfall am Mittwoch soll das Wrack mit den zwei Toten voraussichtlich am Samstag geborgen werden, teilte der Sprecher mit. Die einmotorige Maschine des Typs Tecnam P2002 JF ist in etwa 160 Metern Tiefe geortet worden. 

Offene Fragen zur Unfallursache

Nach Angaben der Flugortungsplattform Flightradar24 war die Propellermaschine in Salzburg gestartet. Nach etwa einer halben Stunde brachen die Flug-Aufzeichnungen ab. 

Das Flugzeug wurde von einer österreichischen Flugschule betrieben, die auf Instagram der beiden Toten gedachte. Das Team sei in tiefer Trauer, „und wir möchten den Familien von Herzen unser tief empfundenes Mitgefühl und die aufrichtige Anteilnahme aussprechen“, schrieb das Unternehmen.

Die Polizei machte vorerst keine Angaben über die mögliche Unfallursache. Ein Augenzeuge sagte dem Sender ORF, dass er ein trudelndes Flugzeug beobachtet habe. „Ich habe nach rechts gesehen und ein weißes Flugzeug blitzschnell kommen sehen, das spiralförmig nach unten gegangen und auf dem Wasser aufgeschlagen ist“, sagte der US-amerikanische Tourist. Die Maschine sei sofort gesunken.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Venedig kostet 2027 an noch mehr Tagen Eintritt

Seit 2024 verlangt die Lagunenstadt in der Hauptsaison Eintritt von Touristen - anfangs an 29 Tagen. Nächstes Jahr werden es 72 sein. Mehr als zehn Euro pro Tag sollen es aber nicht werden.

Gasaustritt an Schule - Fünf Kinder verletzt

An einer Grundschule in Schwelm im südlichen Ruhrgebiet läuft ein großer Feuerwehreinsatz. Laut Polizei ist Gas ausgetreten. Zwei Lehrkräfte und fünf Kinder kommen ins Krankenhaus.

Schülerproteste auch in Italien

Wie in Frankreich gehen nun auch im Nachbarland Schüler auf die Straßen - allerdings deutlich weniger. Der Protest richtet sich auch gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Meloni.