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Leserbriefe

TFrust in die Wahlkabine getragen

Zum Artikel „Merz will zügige Koalitionsgespräche“ (TAGEBLATT vom 25. Februar) schreibt Gerda Rodewald aus Buxtehude:

Mittwoch, 26.02.2025, 14:10 Uhr

Deutschland hat gewählt, Demokratie nicht Diktatur. Die Menschheit schimpft drei Jahre auf die Regierung, großer Jubel bei der Beendigung für Neuwahlen und dann ein Wahlergebnis, wo die Zukunft bei dem heutigen Weltgeschehen auf der Strecke bleibt.

Nichts gelernt und nichts dazu gelernt. Nur die eigene Wut, Zukunftsangst und den eigenen Frust gegen die da oben in die Wahlkabine getragen.

Das Wirtschaftswunder, Wohlstand für alle, wie bei Ludwig Erhard, Adenauer, Frieden in der Welt, viel Lohn mit weniger Arbeitsstunden, aber bitte keine Inflation, mehr Schulden, mehr Rente, mehr Kitas kostenlos, Schulbildung ohne Anstrengung, Pflege- und Krankenversorgung auf höchstem Niveau. Alles wünschenswerte Forderungen.

Frage: War so ein Wunderland jemals in der Vergangenheit zu finden?

Auch die neue Regierung CDU, Herr Merz, und gegebenenfalls SPD, wird keinen neuen Jesus hervorbringen können. Es gab neue Ideen und neue Wahlprogramme, wenn diese aber wegen Volksfrust nicht für eine bessere Lösung für unser Land bedacht werden, so können wir nur noch auf Wunder warten, diese werden aber nicht kommen.

Volksmund sagt: Ein Trinker muss erst am Boden liegen, bevor er wieder ins Leben zurück findet. Analog vielleicht auch unser Land und deren Volk.

Ich glaube, wir haben unsere letzte Chance nicht genutzt bei diesem Weltgeschehen nebst Putin, Trump und vieles andere.

Empfehlung: zur Weiterbildung Psychologie der Massen. Gustave Le Bon.

Ich hoffe auf eine gute Zukunft für alle und deren Nachkommen.

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Burchard Neumaier
27.02.202515:54 Uhr

Wenn der "März" zügige Koalitionsgespräche möchte, stellt sich Frage was der"Merz" denn will?

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Jochen Mextorf
26.02.202515:56 Uhr

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer. (Gustave Le Bon > Psychologie der Massen)

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Theo Soltau
26.02.202514:41 Uhr

So schlecht ist das Wahlergebnis nun doch auch nicht:Es kann doch eine vernünftige Zweier-Koalition gebildet werden.

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