Geburtstag, Joker, Siegtor: Philippe lässt Paderborn jubeln
Lässt Paderborn jubeln: Rayan Philippe. Foto: Swen Pförtner/dpa
Einen Tag nach seinem 26. Geburtstag trifft Paderborns HSV-Leihgabe Rayan Philippe ausgerechnet gegen seinen Stammverein. Sein Trainer erinnert an die schwierigen Wochen des Offensivspielers.
Paderborn. Siegtor gegen den Stammverein geschossen, und das einen Tag nach dem 26. Geburtstag: Für Paderborns Matchwinner Rayan Philippe dürfte nach dem emotionalen 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV noch eine Einladung an die Kollegen fällig werden. Zumal es für Philippe sogar das erste Saisontor war.
Nun erwartet SC-Kapitän Laurin Curda, dass sich der Joker erkenntlich zeigt. „Ja, auf jeden Fall“, antwortete Curda auf die Frage, ob er darauf setze, dass Philippe seine Mitspieler einlade. „Vielleicht bringt er ja etwas in die Kabine.“
Spät eingewechselt, spät getroffen
Zuvor hatte sich Philippe mit dem Siegtor gegen den HSV selbst beschenkt. Der an den SC Paderborn verliehene Angreifer wurde spät von Trainer Ralf Kettemann eingewechselt und avancierte mit seinem Treffer in der 88. Minute zum Helden des Tages.
„Heute habe ich mir das schönste Geschenk gemacht. Ich freue mich über mein Tor und darüber, dass es das entscheidende war. Gleichzeitig ist es aber ein komisches Gefühl, weil ich eben gegen meinen eigentlichen Club getroffen habe“, sagte Philippe dem ZDF.
Erst Ende August noch gewechselt
Der Torschütze war erst am letzten Tag der Wechselperiode zu den Ostwestfalen gekommen. „Das ist ein spezieller Moment für ihn, es ist nicht immer so einfach, Ende August noch den Verein zu wechseln und mit der Familie umzuziehen. Deswegen ist es schön, dass er sich heute belohnen konnte“, sagte sein Trainer Kettemann bei DAZN.

Erwartet eine Einladung vom Torschützen: Paderborns Kapitän Laurin Curda (M). Foto: Swen Pförtner/dpa
Mit dem zweiten Saisonsieg verließ Paderborn den Abstiegsrelegationsplatz. „Das war eine sehr reife Leistung und klar, zu Hause geben wir uns nicht mit einem Punkt zufrieden“, sagte Kettemann. „Wir haben was vor, das ist nicht ohne - und dafür brauchen wir Dreier.“