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Bundesliga-Spielpläne

HSV startet Zweitliga-Saison in Braunschweig, Werder nach Wolfsburg

Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

Die Veröffentlichung der Spielpläne für die 1. und 2. Liga lässt die Vorfreude bei den Clubs und Fans steigen. Aber die Terminhatz wegen der WM beschert den Verantwortlichen auch Kopfzerbrechen.

Freitag, 17.06.2022, 14:33 Uhr

Der Hamburger SV startet mit einem Nordduell bei Eintracht Braunschweig in seine fünfte Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Das Spiel findet am 16. oder 17. Juli im Eintracht-Stadion statt. Bereits am Vorabend eröffnet Hannover 96 die neue Zweitliga-Saison mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern. „Das Auftaktspiel zu haben, ist immer etwas Besonderes“, sagte Sportdirektor Marcus Mann. „Das wird keine leichte, aber eine sehr interessante Aufgabe.“

Der FC St. Pauli empfängt am ersten Spieltag den Aufstiegs-Mitfavoriten 1. FC Nürnberg. Holstein Kiel muss zum Auftakt bei Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth antreten. Hansa Rostock bekommt es mit dem 1. FC Heidenheim zu tun. Schon am zweiten Spieltag kommt es für den HSV zu einem weiteren Nordduell, wenn die Rostocker im Volksparkstadion erscheinen.

Hamburger Stadtderby HSV gegen St. Pauli im Oktober zunächst im Millerntorstadion

Zum ersten von zwei brisanten Hamburger Stadtduellen der Saison erwartet der FC St. Pauli am zwölften Spieltag den Hamburger SV (14. bis 17. Oktober). Die Hinrunden-Auflage des ähnlich emotionsgeladenen Niedersachsen-Derbys zwischen 96 und Eintracht Braunschweig ist für den achten Spieltag in Hannover vorgesehen (9. bis 12. September).

Die Hinserie der 2. Bundesliga endet wegen der Fußball-WM in Katar bereits Mitte November. Erst am 27. Januar wird die Saison mit dem 18. Spieltag fortgesetzt. Die Spielzeit endet am 28. Mai.

Nordduell Wolfsburg gegen Werder gleich am ersten Bundesliga-Spieltag

Erstliga-Rückkehrer Werder Bremen startet ebenfalls mit einem Nordduell beim VfL Wolfsburg in die neue Saison im Fußball-Oberhaus. Die Partie findet am 6. oder 7. August in der Volkswagen-Arena statt. 

Bereits am zweiten Spieltag müssen die Wolfsburger mit ihrem neuen Trainer Niko Kovac beim deutschen Meister und Kovac' Ex-Club FC Bayern München antreten. Für Werder steht der Bundesliga-Klassiker gegen die Bayern erst am 8. oder 9. November (14. Spieltag) und damit kurz vor Beginn der WM in Katar an. Erster Heimspiel-Gegner der Bremer ist der VfB Stuttgart am 12., 13. oder 14. August.

„Wenn man sich den Spielplan anguckt, sind das Woche für Woche geile Duelle, für die wir ein Jahr lang hart gearbeitet haben. Wir freuen uns, wieder mit dabei zu sein“, sagte Werder-Trainer Ole Werner. Auch Abwehrspieler Marco Friedl meinte: „Das erste Spiel in Wolfsburg ist gleich eine Partie, bei der es um sehr viel gehen wird. Dort ist über den Sommer viel passiert. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die mit hohen Ambitionen in die neue Spielzeit gehen wird.“

Eintracht gegen Bayern als Kracher zum Start

Eintracht Frankfurt und der FC Bayern München eröffnen die 60. Bundesliga-Saison mit der zweimonatigen Unterbrechung wegen der Fußball-WM in Katar. Der Europa-League-Sieger und der Abo-Meister treffen am 5. August (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN) in Frankfurt aufeinander. Der Auftakt bietet mit dem Duell der Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen und dem Berliner Stadtderby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC zwei weitere Kracher. 

Die Bundesliga-Hinrunde wird wegen der Weltmeisterschaft vom 21. November bis 18. Dezember nach dem 15. Spieltag erst einmal pausieren. Nach der Winterpause geht es am 20. Januar 2023 weiter. Die Saison endet am 27./28. Mai.

Zwischen dem letzten Bundesliga-Spieltag und dem WM-Beginn liegt gerade mal eine gute Woche, deshalb gibt es für die Nationaltrainer wie Hansi Flick diesmal keine echte Turniervorbereitung.

Nicht nur die enorme Belastung in der WM-Saison beschäftigt die Clubs, sondern auch das Spiele-Loch für die zahlreichen Profis, die im November und Dezember nicht mit ihren Nationalteams unterwegs sind. „Wir müssen es ein stückweit interessant machen für die, die nicht bei der WM sind und entsprechend auch eine Urlaubspause einlegen“, sagte der Mainzer Trainer Bo Svensson. „Das ist Neuland für uns, deshalb müssen wir uns so viele Gedanken darüber machen, wie wir diese Zeit vernünftig absolvieren.“ (dpa)

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