Hamburger Fußball-Verband verhängt Platzsperren
Eine Schlägerei zwischen Eltern und Kindern bei einem E-Jugend-Spiel in Hamburg-Wilhelmsburg hat für einen Vater und für den Trainer Konsequenzen. Der Hamburger Fußball-Verband (HFV) hat ein entsprechendes Urteil gefällt, das er mit Verweis auf Datenschutzbestimmungen allerdings nicht veröffentlichte. Die beteiligten Vereine FC Bergedorf 85 und FC Bingöl aber publizierten Auszüge aus dem Urteil auf ihrer Homepage beziehungsweise auf der Facebookseite.
Eine Schlägerei zwischen Eltern und Kindern bei einem E-Jugend-Spiel in Hamburg-Wilhelmsburg hat für einen Vater und für den Trainer Konsequenzen. Der Hamburger Fußball-Verband (HFV) hat ein entsprechendes Urteil gefällt, das er mit Verweis auf Datenschutzbestimmungen allerdings nicht veröffentlichte. Die beteiligten Vereine FC Bergedorf 85 und FC Bingöl aber publizierten Auszüge aus dem Urteil auf ihrer Homepage beziehungsweise auf der Facebookseite.
Demnach bekommt der Bergedorfer Trainer eine sechsmonatige Sperre, davon drei auf Bewährung. Der 43-jährige Spielervater (FC Bergedorf 85), der zwei Kinder bei der Auseinandersetzung geschlagen haben soll, erhalte ein einjähriges Platzverbot.
Das Spiel werde zudem 0:2 gegen beide Mannschaften gewertet, Bergedorf müsse eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro zahlen, der FC Bingöl von 250 Euro, hieß es weiter.
Dem FC Bergedorf 85 zufolge setzten sich beide Vereine zusammen, „um ein Zeichen gegen Gewalt und für Verständigung zu setzen“. Geplant sei ein gemeinsam organisiertes Freundschaftsturnier.
Die acht bis zehn Jahre alten Spieler waren bei der Prügelei am vergangenen Sonntag Polizeiangaben zufolge wegen einer Schiedsrichterentscheidung aufeinander losgegangen. Der Unparteiische hatte ein unsportliches Verhalten sanktioniert. Daraufhin seien Eltern auf das Spielfeld gelaufen und hätten in die Auseinandersetzung eingegriffen. Auch der Trainer habe sich an der Schlägerei beteiligt.