Handchirurgie: Stader Elbe Klinikum wird ausgezeichnet
Müssen im Operationssaal akribisch agieren: Dr. Bernd Hohendorff (links) und Dr. Henning Sauer. Foto Schult
Drei Chirurgen bescheren dem Stader Elbe Klinikum mit ihrer Arbeit die Zertifizierung als Hand-Trauma-Zentrum von der Europäischen Gesellschaft für Handchirurgie.
Das Elbe Klinikum ist als Hand-Trauma-Zentrum zertifiziert worden. Damit bewegen sich die drei Chirurgen Dr. Bernd Hohendorff, Dr. Franz Biber und Dr. Henning Sauer in einem auserwählten Kreis von Spezialisten, deren besondere Fähigkeiten und Einsatzbereitschaft von der Europäischen Gesellschaft für Handchirurgie mit einem Gütesiegel versehen wird. Das Stader Krankenhaus sei damit besser aufgestellt als manche Uniklinik, sagen die Mediziner.
Nur Häuser mit mindestens drei Ärzten mit mikrochirurgischer Ausbildung, von denen eine Kraft ein Diplom bei der Europäischen Gesellschaft erworben haben muss, dürfen den Titel Hand-Trauma-Zentrum führen. Sie sind geeignet, komplizierte Verletzungen adäquat zu behandeln. Tag und Nacht hat ein Mitglied des Stader Teams Rufbereitschaft.
„Fast immer ist etwas zu tun“, sagt Hohendorff. Inzwischen habe es sich bei den niedergelassenen Ärzten und den Krankenhäusern in der Umgebung herumgesprochen, dass das Stader Elbe Klinikum im vorigen Jahr die zunächst für drei Jahre gültige Zertifizierung erhalten hat, berichtet er. „Wir wollen nicht nach noch mehr Arbeit schreien“, erklärt der Handchirurg. Es gehe darum, dass die Patienten bestmöglich von Spezialisten versorgt werden. Deshalb überprüft die Europäische Gesellschaft für Handchirurgie die Arbeit am Elbe Klinikum laufend.
Bringen dem Elbe Klinikum die Zertifizierung ein: Die Handchirurgen Dr. Franz Biber, Dr. Bernd Hohendorff und Dr. Henning Sauer. Foto Beneke