Fußball-Bundesliga

Heidenheims Trainer Schmidt spricht von Abschied 2027

Heidenheims Trainer Frank Schmidt. (Archivbild)

Heidenheims Trainer Frank Schmidt. (Archivbild) Foto: Harry Langer/dpa

Schon an diesem Samstag könnte der 1. FC Heidenheim als erster Bundesliga-Absteiger feststehen. Und in einem Jahr könnte sogar eine ganz besondere Ära enden.

Von dpa 24.04.2026, 17:00 Uhr

Heidenheim. Nach fast 19 Jahren als Fußballtrainer des 1. FC Heidenheim hat Frank Schmidt zum ersten Mal seinen Abschied nach dem Vertragsende 2027 in Aussicht gestellt. „Ich werde bald in meiner 20. Saison am Stück beim FCH sein, was mein mutmaßlich letztes Jahr als Trainer in Heidenheim ist“, sagte der 52-Jährige dem „Hamburger Abendblatt“ vor dem Bundesliga-Kellerduell mit dem FC St. Pauli an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky).

„In der Vergangenheit habe ich meinen Vertrag immer frühzeitig langfristig verlängert. So habe ich mich jetzt aber nicht gefühlt“, sagte Schmidt weiter. „Es wäre nicht fair von mir gewesen, das Angebot anzunehmen und mir persönlich Sicherheit zu verschaffen.“

Rücktritt in diesem Sommer kein Thema

Der Tabellenletzte Heidenheim würde im Falle einer Niederlage gegen den Tabellen-16. St. Pauli als erster Absteiger dieser Bundesliga-Saison feststehen. Ein vorzeitiger Abschied schon in diesem Sommer kommt aber weder für Schmidt noch für die Vereinsführung infrage. 

„Natürlich habe ich auch mal darüber nachgedacht, aufzuhören. Wenn die sportlichen Ergebnisse fehlen, wäre es komisch, sich nicht selbst zu hinterfragen“, sagte der Langzeit-Coach. 

„Wenn die Unterstützung aber vorhanden ist, bin ich keiner, der wegläuft. Weder im Erfolgsfall – was ich hätte tun können, um den nächsten Schritt zu gehen – noch in der aktuellen Situation“, führte Schmidt aus. „Ich habe den Antrieb, kommende Saison in meinem 20. und letzten Vertragsjahr etwas Gutes zu schaffen – was auch immer das dann sein mag.“

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Demos und Dosenbier: Punk-Camp auf Sylt gestartet

Mit Bannern und Zelten sind auch im fünften Sommer wieder zahlreiche Punks aus ganz Deutschland nach Sylt gereist. Unter dem Motto „Normalize Revolution“ üben sie mit dem Protest-Camp auch Kritik.

Legende beim HSV: Kevin Keegan ist tot

Beim HSV und beim FC Liverpool reifte Kevin Keegan zum Weltstar. Überall verehrten ihn die Fans, selbst als Sänger machte er eine gute Figur. Nun ist das Fußball-Idol gestorben.