Helfried Weyer: Reisen ist tödlich für Vorurteile
Renate und Helfried Weyer: Die Weltenbummler aus Buxtehude präsentieren am Sonntag ihr neues Buch im Kulturforum.
Der Buxtehuder Weltenbummler Helfried Weyer hat ein neues und ungewöhnliches Buch geschrieben: „50 Jahre unterwegs“. Am kommenden Sonntag, 6. Mai, wird der Autor dieses Buch im Rahmen einer Talkrunde um 17 Uhr im Kulturforum am Hafen präsentieren.
Dabei geht es um Reise-Episoden aus allen Ecken der Welt, spannend, humorvoll und inhaltsreich. In der Sahara diskutiert Weyer beispielsweise mit deutschen Fremdenlegionären über Krieg und Frieden, auf Grönland bricht er in das zugefrorene Eismeer ein und verliert um Haaresbreite sein Leben, auf der anderen Seite der Welt erreichen die Weyers die Antarktis nur, weil Renate Weyer auf Toiletten verzichten kann. Und im Dalai Lama treffen die beiden Buxtehuder einen Menschen, der trotz Vertreibung und Völkermord an den Tibetern sein Lachen nicht verloren hat. Am meisten lacht der tibetische Gottkönig aber über Weyers Reiseschilderung zu ihm in seinen Exilort Dharamsala.
Bei all den oft kuriosen und und zum Teil unglaublichen Geschichten stellt Weyer die Menschen dieser Welt in den Mittelpunkt seiner Erzählungen; Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Hautfarben. Und er kommt zusammen mit Mark Twain zu dem Schluss: „Reisen ist tödlich für Vorurteile“. Helfried Weyer sagt: Die Veranstaltung im Kulturforum wird spannend und unterhaltsam.“ (bt)
Buchpräsentation von Helfried Weyer am Sonntag, 6. Mai, 17 Uhr, im Kulturforum am Hafen in Buxtehude. Karten für 12 Euro gibt es im Kulturforum (Telefon: 0 41 61 / 50 25 56) und an der Abendkasse.