Historischer Segler "Peking" kehrt nach Hamburg zurück
Hat schon bessere Tage gesehen: Die „Peking“ im South Street Seaport Museum in New York. Foto: Christian Kuntze
Noch ein letztes Mal über den Großen Teich – diesmal aber huckepack: 17 Mal war der Frachtensegler „Peking“ Anfang des 20. Jahrhunderts zwischen Europa und Chile unterwegs. Jetzt holt die Stiftung Hamburg Maritim die historische Viermastbark endgültig heim an die Elbe.
Sie ist eine von nur noch vier existierenden Exemplaren der legendären „Flying P-Liner“ der Hamburger Reederei F. Laiesz. Das 1911 bei Blohm + Voss gebaute Schiff soll zunächst restauriert werden und dann als Prunkstück eines Nationalen Hafenmuseums in Hamburg der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Stiftungs-Vorstand Joachim Kaiser: „Für das Deutsche Hafenmuseum so ein prominentes Großobjekt wie den Viermaster ‚Peking‘ zu restaurieren, erfüllt uns mit Stolz.“ Die Bark liegt seit 1976 im „South Street Seaport Museum“ in New York, stand wegen wirtschaftlicher Probleme der Einrichtung aber zum Verkauf. (mlo)
Historische Aufnahme der „Peking“ unter vollen Segeln in der Elbmündung. Foto: Hans Hartz