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Notfälle

Hubschrauber stürzt beim Kalken im Wald ab - Pilot stirbt

Bei dem Hubschrauberabsturz in einem Wald bei Sehmatal ist der Pilot ums Leben gekommen.

Bei dem Hubschrauberabsturz in einem Wald bei Sehmatal ist der Pilot ums Leben gekommen. Foto: Stephan Fricke/News5/dpa

Beim Kalken des Waldbodens stürzt ein Helikopter im Erzgebirge ab - und fängt Feuer. Der Pilot stirbt. Die Feuerwehr kann den Brand rasch löschen.

Von dpa 14.08.2026, 16:40 Uhr
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Sehmatal. Bei einem Hubschrauber-Absturz in einem Wald bei Sehmatal im Erzgebirge ist der Pilot ums Leben gekommen. Das teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit. Der Helikopter war im Einsatz, um den Waldboden zu kalken.

Arbeiter hätten den Mann nach dem Aufprall noch aus der verunglückten Maschine gezogen. Er sei aber trotz Sofort-Rettungsmaßnahmen am Unglücksort seinen Verletzungen erlegen. Zur Identität des Mannes wurden keine Angaben gemacht. 

Feuerwehrleute konnten den in Brand geratenen Hubschrauber löschen und ein Ausbreiten der Flammen verhindern.

Feuerwehrleute konnten den in Brand geratenen Hubschrauber löschen und ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Foto: Mike Müller/dpa

Hubschrauber geriet in Brand

Der Helikopter geriet in Brand. Die Feuerwehr konnte ihn rasch löschen und ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Nach Angaben von Kreisbrandmeister Falko Auerswald rückten mehr als 85 Kameraden aus, weil das Feuer als Großbrand eingestuft wurde. Zuletzt sei noch ein Löschfahrzeug für Absicherungsarbeiten am Ort des Geschehens geblieben.

Der Pilot des abgestürzten Hubschrauber starb noch an der Unfallstelle.

Der Pilot des abgestürzten Hubschrauber starb noch an der Unfallstelle. Foto: Stephan Fricke/News5/dpa

Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln 

Die Polizeidirektion in Chemnitz erhielt um 9.55 Uhr Kenntnis von dem Unfall. Zur Unglücksursache ermitteln die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. 

Waldböden werden gekalkt, um die Versauerung auszugleichen. Sie entsteht infolge von Umwelteinflüssen wie saurem Regen und Stickstoff. Nach Angaben von Sachsenforst war der Pilot kein Angestellter des staatseigenen Unternehmens. Bei der Kalkung werde mit externen Firmen zusammengearbeitet, hieß es.

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