Inzidenz erreicht Höchstwert in Niedersachsen – Mehr Intensivpatienten
Ein Intensivpfleger arbeitet auf der Intensivstation eines Krankenhauses an einer an Covid-19 erkrankten Patientin. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild
Die Corona-Lage in Deutschland und vielen Bundesländern verschlechtert sich weiter. Auch in Niedersachsen erreicht die Corona-Inzidenz einen Spitzenwert. Intensivbetten-Belegung nimmt wieder zu.
Die Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich weiter – bei der Sieben-Tage-Inzidenz hat das Land einen Spitzenwert erreicht. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag auf 132,8. Nach Angaben des Landessozialministeriums lag der bisherige Spitzenwert am 22. April 2021 bei einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von 130,9.
Nach den RKI-Daten wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet, die Gesamtzahl in Niedersachsen stieg damit auf 6171. Auch bundesweit wurde für die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag ein Spitzenwert gemeldet. Das RKI gab den Wert für ganz Deutschland am Montagmorgen mit 303,0 an. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 43 Todesfälle verzeichnet.
Belegung der Intensivbetten nimmt zu
Als der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Lage gilt mittlerweile aber die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Der Wert steht für die Neuaufnahmen von Covid-Patienten in Kliniken pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Liegt er über 6, kann eine Warnstufe ausgerufen werden. Am Montag lag dieser Wert in Niedersachsen im Vergleich zum Vortag unverändert bei 4,5.
Auf den Intensivstationen der niedersächsischen Krankenhäuser waren am Montag 6,1 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-Kranken belegt. Am Sonntag hatte der Wert noch bei 5,9 Prozent gelegen. (dpa)