Diese Verwaltungs-Chefs im Kreis Stade müssen ihre Arbeit aufnehmen
Zweimal Kai: Landrat Kai Seefried (CDU, rechts) Stades Bürgermeister Kai Koeser (SPD). Foto: Strüning
Nach der Wahl ist vor der Vereidigung: Die neuen und alten Bürgermeister können kurz verschnaufen - und dann loslegen im Amt. Aber wer und wo? Hier der große Überblick.
Landkreis. Kommunalwahl im September, Übergangsmonat Oktober, neue Legislaturperiode ab November: Das ist der Fahrplan für Verwaltung und Politik in den Kommunen im Landkreis Stade.
Im November werden der Landrat und die Bürgermeister der Samt- beziehungsweise Einheitsgemeinden, formaljuristisch die Hauptverwaltungsbeamten, vereidigt. Und das sind sie.
Der Landrat
Dass Amtsinhaber Kai Seefried wiedergewählt wird, stand im Grunde schon vor der Kommunalwahl fest. Der CDU-Politiker kam schließlich auf knapp 80 Prozent der Stimmen. Werner Jacobs (AfD) war nur auf dem Papier ein Herausforderer.
Die Bürgermeister in den Städten
Kai Koeser (SPD) oder Arne Kramer (CDU)? Im Vorfeld der Stichwahl gab es keinen klaren Favoriten für den Posten des Stader Bürgermeisters. Am Ende gewann Koeser mit 56 zu 44 Prozent der Stimmen deutlich. Jetzt muss Koeser liefern, wie TAGEBLATT-Redaktionsleiter Lars Strüning kommentiert.
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In Buxtehude galt Ralf Dessel (parteilos) vor der Stichwahl als klarer Favorit - und setzte sich gegen Katharina Mewes (BBG/FWG) am Ende auch durch (57 zu 43 Prozent). Der parteilose Kandidat, unterstützt von CDU und SPD, gönnte sich anschließend ein Bier. Entspannt wird es für ihn allerdings nicht, er steht in Buxtehude vor immensen Herausforderungen, wie Karsten Wisser, beim TAGEBLATT Buxtehuder Lokalchef, sagt.
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Die Bürgermeister in den Einheits- und Samtgemeinden
Insgesamt neun Einheits- bzw. Samtgemeinden gibt es im Landkreis Stade - und in einer davon gab es ein Duell. Timo Gerke (parteilos) gegen Gerd Dehmel (CDU) traten in der Samtgemeinde Lühe gegeneinander an. Am Ende setzte sich Amtsinhaber Gerke durch (58 zu 42 Prozent).
Zwei Kandidaten gab es auch in anderen Kommunen, wenngleich es weniger spannend war als an der Lühe. In der Gemeinde Drochtersen bleibt Mike Eckhoff (80 Prozent) Bürgermeister, Herausforderer Sebastian Sieg (AfD) kam entsprechend auf 20 Prozent.
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In Drochtersens Nachbar-Kommune, der Samtgemeinde Nordkehdingen, gab es sogar drei Bewerber um das Amt des Bürgermeisters - mit einem klaren Ergebnis. Frank Griemsmann (parteilos) setzte sich mit gut 78 Prozent gegen Uwe Torner (AfD, 17 Prozent) und Helge Winnat (Linke, 5 Prozent) durch.
In anderen Kommunen hatten die Wähler weniger Auswahl - genau genommen nur die zwischen Ja und Nein. In der Samtgemeinde Horneburg bekam Amtsinhaber Knut Willenbockel (parteilos) 81,5 Prozent, ein klares Votum. In der Samtgemeinde Harsefeld trat nur Maren Kleinschmidt (SPD) an und wurde mit knapp 69 Prozent zur Nachfolgerin von Ute Kück (parteilos) gewählt, die nicht wieder kandidierte.
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Auch in der Samtgemeinde Apensen steht ein neues Gesicht an der Spitze der Verwaltung: Tanja von der Bey (parteilos) bekam 83 Prozent. Sie folgt auf Petra Beckmann-Frelock. Ebenfalls neu: Tim Siol (parteilos) als Bürgermeister der Samtgemeinde Fredenbeck. Er folgt auf Matthias Hartlef (parteilos), der nicht wieder antrat.
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In der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten heißt der neue Verwaltungs-Chef Matthias Reichert, der auf knapp 80 Prozent der Stimmen kam und den ausscheidenden Holger Falcke beerbt. Neben Eckhoff, Willenbockel und Gerke ist Matthias Riel der Vierte im Kreis Stade, der als Hauptverwaltungsbeamter erneut antrat und wiedergewählt wurde. Der Bürgermeister der Gemeinde Jork bekam fast 89 Prozent der Stimmen - mehr als jeder andere bei dieser Kommunalwahl.
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