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Journalist André Aden klärt auf

Journalist Andre Aden vom Portal „Recherche Nord“ referierte am Dienstagabend auf Einladung der Linksjugend im Coffeehus am Sande über die Strukturen der rechten Szene in der Region. 50 Besucher waren gekommen. Er führte in die Geschichte der Kameradschaften ein und erklärte, in welchen Strukturen die rechten Kader ausgebildet werden. Außerdem erläuterte er, wie bereits Kindern bei einschlägigen Festen die nationalsozialistische Ideologie nahegebracht wird.

Mittwoch, 07.09.2016, 17:18 Uhr

Journalist Andre Aden vom Portal „Recherche Nord“ referierte am Dienstagabend auf Einladung der Linksjugend im Coffeehus am Sande über die Strukturen der rechten Szene in der Region. 50 Besucher waren gekommen. Er führte in die Geschichte der Kameradschaften ein und erklärte, in welchen Strukturen die rechten Kader ausgebildet werden. Außerdem erläuterte er, wie bereits Kindern bei einschlägigen Festen die nationalsozialistische Ideologie nahegebracht wird.

Eine ermutigende Nachricht: Die Anzahl der Aktiven in der Szene gehe derzeit zurück, so Aden. Ähnlich sei die Situation bei der NPD. Die Partei, gegen die derzeit ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht läuft, finde kaum noch Personal. Veranstaltungen wie die geplante Kundgebung am Sonnabend könnten dazu dienen, die Strukturen wieder zu festigen.

Der Sprecher der Linksjugend in Stade, Paul Kühn, resümierte: „Gerade in der heutigen Zeit ist Aufklärungsarbeit wichtig. Wir dürfen die Vergangenheit nicht vergessen.“ Einschüchterungsversuche von rechten Aktivisten hätten keinen Erfolg. Polizeibeamte hielten eine aufgebrachte Frau, die offenbar den Vortrag stören wollte, davon ab.

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