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Landesmeisterschaften

Judoka des VfL Stade feiern Doppel-Vize-Titel

Die Frauen und Männer des VfL Stade sicherten sich die Vizetitel in der Judo-Landesliga. Foto: Verein

Die Frauen und Männer des VfL Stade sicherten sich die Vizetitel in der Judo-Landesliga. Foto: Verein

Die Frauen und die Männer des VfL Stade haben in der Judo-Landesliga jeweils die Vizemeisterschaft gewonnen. Die erfolgreichen Teams konnten dem besonderen Modus der Titelkämpfe, die an einem Tag durchgezogen wurden, durchaus etwas Positives abgewinnen.

Dienstag, 16.11.2021, 15:05 Uhr

Die Judoka aus Niedersachsen trafen sich zu einem Großkampftag in Isenbüttel im Landkreis Gifhorn. Normalerweise finden im Laufe einer Landesligasaison mehrere Kampftage an verschiedenen Orten statt.

Die Mannschaft mit den meisten Siegen gewinnt. Diesmal kämpften in Isenbüttel acht Männer- und vier Frauenteams. Der VfL-Tross war daher doppelt motiviert und spornte sich gegenseitig an.

Siege gegen Hannover und Elze

Die Männermannschaft des VfL Stade trat in der Vorrunde gegen das Judoteam Hannover, den MTV Elze und den Ausrichter MTV Isenbüttel an. In der ersten Begegnung gegen Hannover blieben auf Hannovers Seite drei Gewichtsklassen unbesetzt. So führte der VfL kampflos 3:0. Hanns-David Claren (+100 kg), Björn Griemsmann (-90 kg), Jonas Thomsen (-66 kg) und Lukas Langfeldt (-81 kg) steuerten die übrigen vier Punkte zum 7:0-Sieg bei.

Gegen den MTV Elze brachte Felix Auer (-73 kg) den VfL nach einem Tsuri-komi-goshi in Führung. Tobias Cegan (+100 kg) verlor. Gabriel Franz (-60 kg) erzielte zwei Waza-ari und brachte Stade wieder in Führung. Griemsmann, Thomsen, Claren und Langfeldt siegten alle vorzeitig mit Ippon. Endstand 6:1.

Finalkampf gegen Bremen

Gegen den MTV Isenbüttel geriet der VfL nach Niederlagen von Felix Auer und Paul Upterworth in Rückstand. Gabriel Franz gelang durch zwei Wazaari der Anschlusspunkt. Björn Griemsmann unterlag. Jonas Thomsen und Hanns-David Claren siegten souverän und sorgten so für den Ausgleich. Den entscheidenden Kampf gewann der erst 17-jährige Mika Alan (-81 kg). Er wuchs über sich hinaus und besiegte seinen Gegner mit zwei Fegetechniken vorzeitig.

Im Finale trat der VfL gegen das Bremer Judo-Team an und unterlag mit 2:4. Gabriel Franz siegte kampflos. Hanns-David Claren brachte den VfL Stade zwischenzeitlich sogar in Führung.

VfL-Frauen liefern gute Kämpfe

Die Frauen des VfL Stade trafen im ersten Kampf auf den MTV Elze. Finja Bollmann (-57 kg) brachte das Team in Führung. Finja Püffel (-70 kg) verlor gegen die bundesligaerfahrene Svenja Grabert. Anna Schütt (-52 kg) geriet in Rückstand, kämpfte dann jedoch taktisch sehr clever und besiegt ihre Gegnerin vorzeitig durch Strafen. Pia Meyer (+70 kg) zeigte sich sehr souverän und siegte vorzeitig durch Uchi-Mata. Amelie Bady (-63 kg) zeigte sich sehr stark gegen die international erfahrene Anna Lachetta. Sie gab den Kampf erst nach der vollen Kampfzeit ab. 3:2 für den VfL.

Gegen das Judoteam aus Hannover brachte Bollmann den VfL in Führung. Lea Frohloff (-70 kg) und Antonia Volland (-52 kg) gaben ihre Kämpfe ab. Pia Meyer gewann durch Uchi-Mata. Amelie Bady und die ehemalige Bundesligakämpferin Laura Wieddekind trennten sich remis.

Favoriten lange Zeit geärgert

Im letzten Kampf galt die KG Braunschweig/Isenbüttel als Favorit. In der Gewichtsklasse bis 57 Kilo geriet Klara Skiera in Rückstand. Püffel verlor ihren Kampf. Schütt gelang souverän der Anschlusspunkt. Meyer landete im Haltegriff und verlor. Lisa Retkowsky (-63 kg) zeigte einen starken Kampf, konnte sich aber nicht durchsetzen. Am Ende blieb Silber für den VfL Stade.

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