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Jugendreporterin beim Schweinskopf-Festival in Osterbruch

Zwei Freundinnen beim Festival : Lina (links) und Marlene. Foto privat

Zwei Freundinnen beim Festival : Lina (links) und Marlene. Foto privat

Zusammen mit einer Freundin war Jugendreporterin Lina Ramm (17) beim Schweinskopf-Festival in Osterbruch zu Gast. Hier ihr Erlebnisbericht.

Freitag, 16.09.2016, 12:01 Uhr

Ich besuchte das Schweinskopf-Festival in diesem Jahr zum ersten Mal. Als wir auf dem Gelände ankamen, welches dem Festival auch seinen Namen gegeben hat, fiel mir erst einmal auf, dass es kleiner war als man es vielleicht von Festivals wie dem Deichbrand-Festival gewohnt ist. Allerdings ist es dadurch auch von der Atmosphäre her viel familiärer und man kann alles gut überblicken.

Über das Gelände verteilt gab es ein Zirkuszelt, einen kleinen Marktplatz mit Verkaufsständen, an denen regionale Produkte angeboten wurden und einer kleinen Bühne, mehrere kleine Buden, ein Lagerfeuer und viele weitere Orte, an denen man es sich gemütlich machen konnte und verschiedene größere Bühnen. Nachdem wir uns erst einmal umgesehen hatten, sahen wir uns im Zirkuszelt die Berliner Band „Circus Rhapsody“ an, welche mit einer Mischung aus Rock, Ska und Punkrock ordentlich einheizte und zum Tanzen animierte.

Am zweiten Tag waren wir gegen 13 Uhr wieder auf dem Gelände und mit uns viele andere Besucher. Von Hipster bis Hippie, alles war vertreten. Familien mit Kleinkindern, junge Leute, Rentner und sogar Teile der älteren Dorfbevölkerung wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Es wurden Hoola-Hoops gebastelt, Porträts und Karikaturen gezeichnet und viele Workshops angeboten.

Als Vertreter der regionalen Musikszene durften natürlich auch der Otterndorfer Shantychor und der Osterbrucher Frauenchor nicht fehlen.

Wir sahen uns im Zelt sowohl die Varietè-Show mit Zauberer, Jongleuren und Feuerartistik als auch die Vorstellung „Instante“ des spanischen „Varuma Teatros“, eine Mischung aus Akrobatik, Breakdance und Theater, an. Außerdem verfolgten wir den Poetry-Slam auf der Marktplatz-Bühne, aus dem schließlich der Hannoveraner Johannes Berger als Sieger hervorging.

Später hörten wir uns noch ein paar Bands wie zum Beispiel die „Mad Monks“ an und genossen das schöne Wetter an den verschiedenen Plätzen des Festivalgeländes wie der Unterwasserterrasse, welche zwar nicht wirklich unter Wasser, aber dafür versteckt zwischen einigen Büschen und kreativ dekoriert an einem kleinen Fleet stand. Auch dieser Abend endete wieder am Lagerfeuer, wo man selbst Stockbrot backen konnte, was nicht nur für die kleinen Festivalbesucher eine schöne Idee war.

Fazit: Ein schönes Wochenende mit super Musik, toller Stimmung, interessanten Aufführungen und spannenden Menschen.

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