TKanzler auf schlimmem Weg
Zum Thema „Äußerungen des Kanzlers zum Stadtbild“ (diverse Artikel im TAGEBLATT) schreibt Wolfgang Weh aus Fredenbeck:
In unser Grundgesetz haben dessen Väter und Mütter nicht umsonst - aufgrund der Erfahrung aus dem sogenannten 1000-jährigen Reich - geschrieben: Artikel 4/1: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Muslimische Frauen tragen nun mal sehr zahlreich andere Kleidung als Europäerinnen. Aber haben Sie mal die katholischen Nonnen in Bayern gesehen? Da beklagen sich Söder und Co. nicht über die fest verzurrten Frauen. Auch sind es die Menschen mit dunkler Hautfarbe, bei denen die meisten sicher üble Typen mit krimineller Energie sind. Artikel 3/1: Niemand darf wegen (…) seiner Abstammung, (…) seiner Heimat und Herkunft, (…) benachteiligt oder bevorzugt werden. Bild und AfD verängstigen seit langem ganz bewusst die Menschen, ohne irgendwelche gegenteiligen Tatsachen einzubeziehen, um ihr Süpplein zu kochen. Das ist nichts als rassistische Hetze. Nun sind es die „irregulären Migranten“, die unser Stadtbild ja so versauen. RückMerz-Kanzler wird diese sicher jeden Tag vom Privatflugzeug aus sehen (natürlich von oben herab, wie denn sonst?), mit Ferngläsern zuschauen, wie sie unsere Töchter in Angst und Schrecken versetzen, sie allein aufgrund ihrer Anwesenheit verängstigen. Er erkennt natürlich leicht, wer von diesen nicht ganz europäisch aussehenden Menschen ein irregulärer Migrant ist. Als Multimillionär weiß man so was. Könnte da aber nicht zufällig Dennis Schröder oder Antonio Rüdiger vorbeigekommen sein? Oder der deutsche Sprinter Owen Ansah, der Marathon-Vize-Weltmeister Amanal Petros, vielleicht auch die Weitspringerin Malaika Mihambo, von weitem sehen die ja auch aus wie solche irregulären Migranten. Faschismus fängt mit Ausgrenzung an. Und da ist dieser Kanzler auf einem sehr, sehr schlimmen Weg. Er ebnet gerade den Weg für Jens Spahn, Julia Klöckner und Carsten Linnemann, die die AfD ja immer noch als ganz normale Partei betrachten. Wie seinerseits Reichspräsident Hindenburg die NSDAP. Zwei Monate später war die Demokratie auf dem Scheiterhaufen.