TKein Ende in Sicht
Zum Artikel „Ukraine, wie soll es weiter gehen?“ (TAGEBLATT vom 20. Februar) schreibt Jutta Galla aus Buxtehude:
Laut britischem Militärgeheimdienst starben im September 2024 durchschnittlich 1271 russische Soldaten am Tag. Wie viele ukrainische Soldaten täglich sterben, ist nicht bekannt, so steht es in dem Artikel. Das sind Zahlen, die die Dimension des Leids erahnen lassen. Hinzu kommen die zivilen Opfer sowie die Zerstörung der Infrastruktur und Umwelt in vielen Gebieten der Ukraine.
Sinn der Aktionen: Herr Putin möchte seinen Machtbereich erweitern und verkauft das in seiner Propaganda als Vaterlandsliebe.
Wer einmal die Stadt Kaliningrad besucht hat, weiß, dass es dort viel zu tun gäbe zur Verbesserung der Lebensbedingungen im geliebten Vaterland. Das gilt durchaus auch für andere Regionen und gesellschaftliche Bereiche, die im Machtbereich Putins und der Oligarchen liegen.
Auch die Ukrainer lieben ihr Vaterland und verteidigen es folglich gegen die russischen Angriffe. Ein junger Soldat wird in dem Artikel erwähnt. Er wurde mehrfach für seine Tapferkeit unter anderem während der Schlacht um Bachmuth ausgezeichnet. Das erinnert fatal an die Geschichte: Zweiter Weltkrieg, Heldentaten und kein Ende in Sicht.
Sackgasse. So viel Morden und Zerstörung ohne Perspektive zum Besseren.
Kommen wir einem Frieden nun näher, wenn Europa neben der bisherigen Unterstützung der Ukraine auch noch aktiv in diesen Krieg „einsteigt“, durch die Erhöhung der Verteidigungsbereitschaft und der Aufrüstung für den Fall eines Angriffs wie in dem Artikel gefordert?
Oder kommt es zum dritten Weltkrieg?
Darauf gibt es leider keine schlüssige Antwort.