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Leserbriefe

TKein Grund zur Panik

Zum Artikel „So viel Bußgeld nimmt der Kreis Stade ein“ (TAGEBLATT vom 31. Januar) schreibt Dr. Henning Götzke aus Kutenholz:

Mittwoch, 05.02.2025, 10:46 Uhr

Ach ja, die Bußgeldeinnahmen, erst habe ich überlegt: „Soll ich überhaupt schreiben?“ Zu den Fakten: Bußgeld ist wohl nicht ganz richtig, denn oft genug handelt es sich lediglich um Verwarngelder wegen geringfügiger Übertretungen. Ich gebe es zu: auch ich bin vor kurzem in Kutenholz geblitzt worden, weil ich von Sadersdorf kommend es versäumt habe rechtzeitig runterzubremsen, sondern nur den Fuß vom Gas genommen habe. Der mobile Blitzer war direkt hinter dem Bahnübergang aufgestellt. Ganz klar: Regeln müssen eingehalten werden. Auch ich bin jetzt also ein Raser, wie immer wieder pauschal diffamiert wird. Dass der Landkreis vor Anschaffung neuer Geräte jeweils abwägt, ob sich die Anschaffung auch „lohnt“, dürfte hinlänglich bekannt sein. 41.000 Mal haben die Radarfallen ausgelöst, liest man mit Schrecken. Vielleicht wäre aber auch interessant, wie hoch denn der Prozentsatz der Übertretungen war. Wie war das in Bützflethermoor? Von 233 Messungen acht Verstöße, wenn ich richtig rechne also gerade einmal 3,4 Prozent. Immer noch zu viel mag man folgern, aber auf der anderen Seite auch kein Grund in Panik zu verfallen, weil wir angeblich ein Volk von „Rasern“ sind und das dann anhand einzelner Beispiele - ich betone einzelner - schwerwiegender oder gar mutwilliger Übertretungen vermeintlich gezeigt wird.

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