Zähl Pixel
Archiv

Krummendeich: von der Decken wieder wiedergewählt

Die neue Ratsspitze in Krummendeich: der zweite stellvertretende Bürgermeister Marion Hointza, Gemeindedirektorin Erika Hatecke, Bürgermeisterin Christiane von der Decken und ihr erster Stellvertreter Stephan Bohn (von links). Foto Helfferi

Die neue Ratsspitze in Krummendeich: der zweite stellvertretende Bürgermeister Marion Hointza, Gemeindedirektorin Erika Hatecke, Bürgermeisterin Christiane von der Decken und ihr erster Stellvertreter Stephan Bohn (von links). Foto Helfferi

Wie erwartet, wurde Christiane von der Decken (CDU) am Mittwochabend erneut zur Krummendeicher Bürgermeisterin gewählt. Ihre Stellvertreter sind Stephan Bohn (CDU) und Mario Hointza (SPD).

Von Susanne Helfferich Donnerstag, 10.11.2016, 15:30 Uhr

Von der Decken erhielt sie ganz viel Lob von ihrem Fraktionsvorsitzenden Stephan Bohn, der ihr auch zum guten Ergebnis bei der Kreistagswahl gratulierte. „Du hast vor fünf Jahren als Neuling angefangen und sitzt jetzt im Kreistag. Das nenne ich eine steile Karriere.“ Von der Decken hatte 1592 Stimmen erhalten und damit die meisten der drei gewählten Nordkehdinger Kreistagsabgeordneten.

In der neuen Ratsperiode hat die Bürgermeisterin zwei Stellvertreter. Die CDU hatte dies beantragt und dem Einzelmitglied der SPD, Mario Hointza, den zweiten Stellvertreterposten angeboten. Dies sei eine Anerkennung des guten Wahlergebnisses des SPD-Mannes, so von der Decken. Hointza hatte 155 und damit die zweitmeisten Stimmen in Krummendeich erhalten. Der SPD hätte damit ein zweiter Sitz zugestanden, aber es gab nur einen Kandidaten.

Auf einen Verwaltungsausschuss, und damit auf Fachausschüsse, verzichtet der nur sechs Köpfe zählende Rat. Zur Gemeindedirektorin wurde Erika Hatecke wiedergewählt. Damit war der konstituierende Teil beendet. Die Bürgermeisterin leitete gleich zu dem Thema über, das die nächsten fünf Jahre beherrschen wird: die Dorferneuerung.

Am 22. Oktober gab es eine Dorfwerkstatt, bei der unter anderem über die Umgestaltung des Parkplatzes beim Naturfreibad gesprochen wurde. Dabei störten sich alle Beteiligten an den fünf Garagen rechts neben dem Restaurant „Luv“. „Solange die da stehen, wird der Platz nur bedingt schöner“, meinte von der Decken während der Ratssitzung. Nach Rücksprache mit den Eigentümern und Mietern der Garagen sei man sich einig geworden, sie abzureißen. Dies soll nun mit in den Förderantrag aufgenommen werden. So beschloss es der Rat einstimmig.

Auch in Sachen Straßenbeleuchtung gibt es eine Vorentscheidung. Das für eine Förderung notwendige Lichtkonzept soll vom Ingenieurbüro Ebel & Co aus Stade erstellt werden. Auch hier gab es einen einstimmigen Beschluss.

Copyright © 2025 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.