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Wechsel zum Rivalen

Vom HSV zu Werder: Reis über den erlebten Fan-Hass

Früher beim HSV, jetzt bei Werder Bremen: Mittelfeldspieler Ludovit Reis. (Archivbild)

Früher beim HSV, jetzt bei Werder Bremen: Mittelfeldspieler Ludovit Reis. (Archivbild) Foto: Selim Sudheimer/dpa

Ludovit Reis löste Hass-Kommentare im Netz aus. Jetzt hat er darauf reagiert - mit einer klaren Botschaft.

Von dpa 09.09.2026, 14:45 Uhr
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Bremen. Dieser Wechsel sorgte im Sommer für großen Wirbel. Der langjährige HSV-Spieler Ludovit Reis ging vom FC Brügge ausgerechnet zum großen Nordrivalen Werder Bremen. In einer Medienrunde im Weserstadion hat der 26-jährige Niederländer nun auf die vielen Hasskommentare von Hamburger Fans reagiert - mit einer Liebeserklärung an beide Clubs.

„Ich hatte vier schöne Jahre beim HSV, jeder weiß das - und jeder weiß auch, dass ich den HSV liebe“, sagte Reis. „Jetzt bin ich Spieler von Werder - und ich liebe es, hier zu sein.“

Reis über Fan-Kommentare: „Natürlich gibt es eine Grenze“

In den sozialen Netzwerken wurde der frühere Spieler des FC Barcelona massiv beschimpft und beleidigt. Das ging so weit, dass sich sowohl Werders Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz als auch HSV-Sportdirektor Claus Costa öffentlich vor Reis stellten und diese Kommentare verurteilten.

„Ich kann die Emotionen im Fußball verstehen. Ich kann auch jede Reaktion verstehen. Aber natürlich gibt es eine Grenze“, sagte Reis selbst dazu. Natürlich habe er die Kommentare mitbekommen. Aber: „Es ist wichtig, dass du dein Handy nicht immer anlässt.“ Ein „Social-Media-Typ“ sei er nicht.

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