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Vor Kommunalwahlen

Lies mahnt SPD zur Einigkeit

Ministerpräsident Olaf Lies warnt vor undemokratischen Kräften. (Archivbild)

Ministerpräsident Olaf Lies warnt vor undemokratischen Kräften. (Archivbild) Foto: Michael Matthey/dpa

Der Ministerpräsident stimmt seine Partei auf die Kommunalwahlen in Niedersachsen ein. Auch über den parteiintern umstrittenen Vizekanzler Klingbeil äußert er sich.

Von dpa 12.08.2026, 18:30 Uhr
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Hannover. Zum Auftakt des SPD-Kommunalwahlkampfs in Niedersachsen ruft Ministerpräsident Olaf Lies seine Partei zur Geschlossenheit auf. „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren. Es gibt nicht drei sozialdemokratische Parteien – eine auf der kommunalen, eine auf der Landesebene, eine auf der Bundesebene“, sagte Lies vor SPD-Mitgliedern in Hannover. „Sozialdemokratie steht dafür, dass wir gemeinsam arbeiten.“ Das sei das, was die Menschen von der SPD erwarteten.

In der Bundespartei hatte die SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt zuletzt einen Sonderparteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze noch im Herbst gefordert. Lies stärkte Co-Parteichef Lars Klingbeil hingegen den Rücken. „Wir regieren mit Verantwortung im Bund, mit Lars als starkem Vizekanzler, mit einer extrem schwierigen Aufgabe, die nicht leicht zu lösen ist“, sagte der Landesvorsitzende.

Warnung vor undemokratischen Kräften

Lies warnte zugleich vor undemokratischen Kräften. „Wir sind jetzt genau in der Phase, wo wir Menschen überzeugen müssen, dass die Demokratie die Antwort auf die Herausforderung ist und nicht linke und rechte Kräfte, die was anderes vorhaben und zum Teil nicht auf der Basis unserer Verfassung stehen“, sagte der Regierungschef.

Gewählt wird in Niedersachsens Kommunen am 13. September. Mögliche Stichwahlen finden am 27. September statt.

Bei den Kommunalwahlen 2021 war die SPD auf Kreisebene mit 30,0 Prozent hinter der CDU mit 31,7 Prozent gelandet.

J
Jochen Mextorf
13.08.202608:12 Uhr

Demokratie ist ein politisches System. Es sagt nichts aus über diejenigen, die in ihr tätig sind. Die Wähler werden tätig und können sich in ihrer Entscheidung mächtig irren. Eine Partei, die seit hundert jähren eine Ankündigung nicht realisiert, ist kritisch zu beobachten.

H
Heiko Kania antwortete am
14.08.202608:12 Uhr

Demokratie "fällt nicht vom Himmel". Sie ist menschengemacht, lebt und wird bewahrt, indem starke Institutionen die Macht begrenzen, der Staat sich wehrhaft gegen Verfassungsfeinde stellt und Bürger im Alltag aktiv für Menschenrechte, Meinungsvielfalt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt eintreten.

J
Jochen Mextorf antwortete am
13.08.202608:13 Uhr

nicht jähren >> Jahren.

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