Lindemann-Gruppe plant zwei Millionen-Projekte in Stade
Die Lindemann-Gruppe hat derzeit diverse Baustellen im Stader Stadtgebiet. Am Dienstag wird am neuen Kreishaus Richtfest gefeiert. Erstellt wird der großzügige Anbau von der Arbeitsgemeinschaft Lindemann und Matthäi-Schlüsselfertigbau.
An der Einfahrt zum Stadeum wird das Schiffertorhaus mit Hilfe von Lindemann hochgezogen. Am Hohenwedel hängt ihre Fahne beim neuen Projekt „HW3“, wo 16 Wohn- und drei Gewerbeeinheiten entstehen sollen. 50 Meter weiter hinter der Kurve am Hohenwedel wurde vor kurzem ein altes Bauernhaus abgerissen (Foto links). In die Baulücke soll im kommenden Jahr ein Mehrfamilienhaus mit 14 Wohneinheiten gebaut werden.
Der Bauantrag sei gestellt, teilten die Lindemann-Geschäftsführer Peter, Friedrich und Markus Witt dem TAGEBLATT auf Anfrage mit. Der Vertrieb für die Einheiten startet im kommenden Jahr. Die Investoren versprechen eine städtebaulich angepasste Lösung, die ins Umfeld passt. Es soll ein Bau mit Verblender entstehen, der zur Krähenkoppel abfällt. Drei Millionen Euro kostet der Hochbau, der Wohnungen in unterschiedlicher Größe bietet. Weitere 1,8 Millionen Euro fließen in ein Projekt in Hahle.
Dort, an einer unbebauten Ecke vom Diekmannweg/ Hahler Weg unweit der Bahnlinie (Foto rechts), ist ein Reihenhaus-Block geplant mit sechs Einheiten und je 90 Quadratmeter Wohnfläche sowie einem kleinen Garten, die – auch nach Absprache mit der Stadt – bewusst preisgünstiger ausfallen sollen. Das Grundstück ist 1600 Quadratmeter groß. Die Bauarbeiten sollen ebenfalls 2017 beginnen. Fotos Strüning/Beneke