Zähl Pixel
Archiv

Märchen erobern die Hamburger Bühnen

Weihnachtsmärchen bilden einen festen Bestandteil des saisonalen Spielplans. In den Hamburger Theatern ist vom Grimm-Klassiker bis zu Astrid Lindgren für jedes Kind etwas dabei. Eine Übersicht.

Von Mona Adams Dienstag, 07.11.2017, 09:00 Uhr

Die kleine Hexe: Mit Feuereifer schwingt die kleine Hexe den Zauberstab im St. Pauli Theater. Als sie zur Hexenprüfung erscheint, erwartet sie eine böse Überraschung.

Die kleine Hexe: Seit Generationen hat die Geschichte rund um die kleine Hexe und den Raben Abraxas nichts an ihrer Beliebtheit eingebüßt. Die kleine Hexe ist gerade mal 127 Jahre alt und wird deswegen von den Großen einfach nicht für voll genommen. Erst einmal solle sie eine gute Hexe werden, dann dürfe sie vielleicht beim großen Walpurgistanz dabei sein. Mit Feuereifer schwingt sie fortan den Zauberstab für die Armen und gegen die Grobiane. Als sie siegessicher zur Hexenprüfung erscheint, tritt ein unerwartetes Missverständnis zutage: Für den Hexenrat hat eine gute Hexe gallebitterböse zu sein – aber da spielt die kleine Hexe nicht mit.

  • ab vier Jahren, 17. November bis 22. Dezember, St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, Karten 10,90 bis 21,90 Euro unter 0 40/ 47 11 06 66 oder www.st-pauli-theater.de.

Ronja Räubertochter: Ronja wächst umsorgt auf der Mattisburg im Mattiswald inmitten einer Räuberbande auf. Als plötzlich die Borkaräuber in den unbewohnten Teil der Mattisburg einziehen, ist Ronja zunächst gar nicht mit den neuen Nachbarn einverstanden. Doch Ronja und Birk werden rasch enge Freunde, sehr zum Ärger ihrer verfeindeten Eltern. Ronja und Birk fliehen in den Wald, wo sie spannende Abenteuer zu überstehen haben. Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ ist mehr als eine Räubergeschichte. Auf spielerische Weise werden Themen wie Gerechtigkeit, Respekt, Freundschaft und Liebe behandelt.

  • ab fünf Jahren, 29. November bis 15. Januar, Altonaer Theater, Museumstraße 17, Karten 10 bis 20 Euro unter 0 40/ 39 90 58 70 oder www.altonaer-theater.de.

Hänsel und Gretel/ Die Zauberflöte/ Der Nussknacker: Gleich drei Stücke hat die Staatsoper für ihre jungen Gäste in der Weihnachtszeit im Angebot. Mit Hänsel und Gretel, die sich im Wald verirren, zeigt das Haus ein Märchen als Kinderoper von Engelbert Humperdinck. Die Staatsoper zeigt außerdem mit der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart eine Oper um Papageno, Pamina, Sarastro und Tamino. Mit dem Nussknacker gibt es ein Ballett von John Neumeier um das Ende der Kindheit, von jenem Übergang, wenn man aufhört, Kind zu sein und noch nicht erwachsen ist.

Hänsel und Gretel: ab acht Jahren, 17./18./22. und 27. Dezember/ Die Zauberflöte: ab zwölf Jahren, 24. November bis 5. Dezember/ Der Nussknacker: ab acht Jahren, 4./5. und 9. bis 12. Januar. Staatsoper, Großes Haus, Dammtorstraße 28, Karten 6 bis 109 Euro unter 0 40/ 35 68 68 oder www.staatsoper-hamburg.de.

Der kleine Muck: Einst lebte ein armer junger Mann, der wurde von allen nur „der kleine Muck“ genannt“. Die Leute verspotteten ihn, denn er war klein, trug viel zu große Kleidung und war am liebsten allein. Doch der kleine Muck vertraut auf sein Glück, lässt den Leuten am Hof Eselsohren wachsen und erobert das Herz der schönen Sultans-Tochter. Das Weihnachtsmärchen nach der Geschichte von Wilhelm Hauff gibt es im Ohnsorg Theater nach einer Fassung von Cornelia Stein und Frank Grupe.

  • ab vier Jahren, 17. November bis 27. Dezember, Ohnsorg Theater, Heidi Kabel Platz, Karten 13 bis 18,50 Euro, 0 40/ 35 08 03 31 oder www.ohnsorg.de

Es war einmal: Das Schmidt Theater präsentiert sieben Märchen auf einen Streich. Es ist ein rasanter Märchenmix quer durch die beliebtesten Geschichten der Brüder Grimm.

Es war einmal – 7 Märchen auf einen Streich: Pünktlich zum 200. Geburtstag der Grimm’schen „Kinder- und Hausmärchen“ präsentierte das Schmidt Theater vor fünf Jahren erstmals „Es war einmal – 7 Märchen auf einen Streich“ als Uraufführung. Entstanden ist ein rasanter Märchen-Mix von Heiko Wohlgemuth mit Musik von Martin Lingnau quer durch die beliebtesten Geschichten der Brüder Grimm: Böse Feen, freundliche Hexen, gestiefelte Wölfe, hungrige Kater, gekrönte Frösche und schnarchende Prinzessinnen stellen den Märchenwald so richtig auf den Kopf.

  • ab vier Jahren, 11. Januar bis 14. Januar, Schmidt Theater, Spielbudenplatz 24-25, Karten: Erwachsene 22 Euro/ Kinder 15,40 Euro unter 0 40/ 31 77 88 99 oder www.tivoli.de.

„Tausendundeine Nacht“:  Sultan Sherban besteigt schon als Kind den Thron im Schauspielhaus. Zum Glück stehen ihm Sindbad, Ali Baba und ein Dschinn zur Seite.

Tausendundeine Nacht: Sultan Sherban ist noch ein Kind, als er den Thron besteigt. Seit seine Eltern der Pest zum Opfer fielen, wütet Hass in ihm. Doch ein junges Mädchen, Sheherazade, kennt keine Furcht. Eine Nacht lang will sie dem Sultan Geschichten erzählen. Als die beiden in Sheherazades Geschichte landen, ist nichts mehr an seinem Platz. Eine fremde Macht hat sich ihrer Erzählungen bemächtigt. Zum Glück stehen ihnen bei ihren spannenden Abenteuern Sindbad, Ali Baba und ein Dschinn zur Seite.

  • ab acht Jahren, 28. November bis 1. Januar, Schauspielhaus, Kirchenallee 39, Karten: 7 bis 27 Euro unter 0 40/ 24 87 13 oder www.schauspielhaus.de

König Drosselbart: Hortensia und Huldreich zu Hohenfelde finden keinen Mann für ihre Tochter Patricia, Prinzessin zu Hohenfelde. Sie findet alle Prinzen zu fett oder zu dürr, zu klein oder zu groß, zu dumm und zu hässlich. Da beschließen König und Königin, dass der erstbeste arme Musikant, der an den Hof kommt, ihr Mann wird. König Drosselbart nach den Brüdern Grimm ist ein Weihnachtsmärchen in der Textfassung und unter Regie von Hartmut Uhlemann.

  • ab vier Jahren, 10. November bis 23. Dezember, Ernst Deutsch Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1, Karten 10 bis 18 Euro, 0 40/ 22 70 14 20 oder www.ernst-deutsch-theater.de.

Rapunzel: Anlässlich seiner inzwischen neunten Arbeit für das Winterhuder Fährhaus nimmt sich Christian Berg mit Rapunzel den Gebrüder-Grimm-Klassiker um das Mädchen mit den unglaublich langen Haaren vor – und bearbeitet ihn, gemeinsam mit dem Komponisten Paul Glaser, noch einmal ganz neu. So wimmelt es bei seiner Fassung von vielen besonderen Wesen wie Fliegenpilzessinnen und Einhörnern.

  • ab vier Jahren, 22. November bis 30. Dezember, Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße 13, Karten 14,40 bis 19,90 Euro unter 0 40/ 48 06 80 80 oder www.komoedie-hamburg.de.

Pipi Langstrumpf: ab fünf Jahren, 26. November bis 20. Dezember, Harburger Theater, Museumsplatz 2, Karten 9 bis 16 Euro unter 0 40/ 33 39 50 60 oder www.harburger-theater.de.

Der kleine Rabe Socke: ab drei Jahren, 8. bis 23. Dezember, Harburger Theater, Museumsplatz 2, Karten 9 bis 16 Euro unter 0 40/ 33 39 50 60 oder www.harburger-theater.de.

Das tapfere Schneiderlein: ab vier Jahren, 28. Oktober bis 12. November, Kindertheater Wackelzahn, Abbestraße 33. Karten 7 Euro unter 0 40/ 29 81 21 39 oder www.hoftheater-ottensen.de.

Rumpelstilzchen: ab vier Jahren, 30. November bis 1. Dezember, Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9. Karten für 5 bis 9 Euro unter 040 2 78 70 20 oder www.goldbekhaus.de.

Die kleine Meerjungfrau: ab fünf Jahren, 3. bis 5. Dezember, Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland, Bramfelder Straße 9. Karten 7,10 Euro unter 0 40/ 23 93 45 44, www.comfortticket.de.

Frau Holle: ab vier Jahren, 3. bis 5. Dezember, Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland, Bramfelder Straße 9. Karten 7,10 Euro unter 040/ 23 93 45 44 oder www.comfortticket.de.

Copyright © 2025 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.