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Mäzen Peter Krämer gestorben

Der Hamburger Reeder und Mäzen Peter Krämer, der sich um die Bildung afrikanischer Kinder verdient gemacht hatte, ist tot. Krämer, der als „roter Reeder“ bekannt war, starb in der Nacht zum Dienstag, wie die Peter-Krämer-Stiftung mitteilte.

Mittwoch, 21.06.2017, 17:30 Uhr

Krämer, der 66 Jahre alt wurde, hatte 1982 die von seinem Vater gegründete Reederei Chemikalien Seetransport GmbH übernommen und zu einem internationalen Tankschifffahrtsunternehmen ausgebaut. Der linke Querdenker gab seinen Schiffen Namen von Freiheitskämpfern. Zudem plädierte er für die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Seit mehr als zehn Jahren richtete der streitbare Unternehmer den Fokus auf soziales Engagement. Mit dem früheren Präsidenten Südafrikas und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela und dem Kinderhilfswerk Unicef brachte Krämer das Projekt „Schools for Africa“ auf den Weg.

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