Zähl Pixel
Fußballer der Woche

Mazlum Delik war der Mann des Spiels

Mazlum Delik vom TSV Wiepenkathen erzielte bereits 17 Tore. Damit führt er die Statistik gemeinsam mit Patrick Hanke (ASC) an. Foto: Brunsch

Mazlum Delik vom TSV Wiepenkathen erzielte bereits 17 Tore. Damit führt er die Statistik gemeinsam mit Patrick Hanke (ASC) an. Foto: Brunsch

Am vergangenen Wochenende gelangen dem in Deutschland geborenen Mazlum Delik im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse gegen die VSV Hedendorf/Neukloster III alle vier Treffer beim 4:2-Erfolg. 

Freitag, 22.10.2021, 07:00 Uhr

Der TSV Wiepenkathen II blieb dadurch weiterhin ungeschlagen. Delik erzielte in der laufenden Saison bislang 15 Tore. Der 27-jährige Mittelstürmer weiß, wo das Tor steht und weiß auch, wo er stehen muss, um viele Treffer zu erzielen. Delik betreibt einen Dönerladen in Mittelnkirchen, ist daher beruflich sehr eingeschränkt. „Trotzdem versucht Mazlum immer zum Training zu kommen. Er ist für uns sehr wichtig, da er auch menschlich gut reinpasst und ein sehr korrekter, nie egoistischer Mensch ist. Mazlum ist ein guter Junge“, schwärmt Wiepenkathens Trainer Franz Olenberger. Der verheiratete und zweifache Familienvater, mit kurdischen Wurzeln, fing erst im Herrenbereich an, Fußball zu spielen. „Wer weiß, wo ich heute spielen würde, wäre ich früher angefangen“, witzelt Delik. Es begann alles beim VfL Stade. Über den TSV Wiepenkathen II ging es wieder zurück zum VfL Stade, weiter zur SG Lühe, den VfL Horneburg, Schwinger SC, um erneut in Wiepenkathen zu landen. Der Aufstieg in die Kreisliga ist das erklärte Ziel und er persönlich will „weiter an mir arbeiten, damit ich der Mannschaft noch mehr helfen kann.“ Von seinem persönlichen Saisonziel „20 Tore“, ist er gar nicht mehr weit entfernt.

Was war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Fußballfeld?

„Das Spitzenspiel jetzt gegen Hedendorf/Neukloster III mit meinen vier Toren. Dadurch konnte ich der Mannschaft helfen. Der Trainer hat immer an mich geglaubt und mir immer Mut zugesprochen.“

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis auf dem Fußballfeld?

„Für mich ist es immer schlimm, wenn ich mit einer Verletzung ausfalle. Dann verliert man seinen Rhythmus und muss sich wieder herankämpfen.“

Wer ist Ihr Vorbild?

„Ich habe kein Vorbild. Man muss sich selber sehen und versuchen, für andere ein Vorbild zu sein.“

Copyright © 2025 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.