AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Unwetter

Mindestens 37 Tote nach Schlammfluten auf Sumatra

Mehrere Distrikte in der Provinz West-Sumatra sind von dem Unwetter betroffen.

Mehrere Distrikte in der Provinz West-Sumatra sind von dem Unwetter betroffen. Foto: Ali Nayaka/AP

Am Hang des Vulkans Marapi sind am Samstag nach heftigen Regenfällen Schlammlawinen niedergegangen. Rettungskräfte rechnen mit steigeneden Opferzahlen.

Von dpa 13.05.2024, 07:30 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Jakarta. Die Zahl der Opfer nach den schweren Unwettern auf der indonesischen Insel Sumatra ist auf mindestens 37 gestiegen. 17 Menschen würden immer noch vermisst, teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes mit.

Am Hang des Vulkans Marapi in der Provinz West-Sumatra waren am Samstag nach heftigen Regenfällen Schlammlawinen aus kalter Asche und Wasser, sogenannte Lahare, niedergegangen. Mehrere Distrikte waren betroffen. Die Retter hätten mehr Leichen als vermutet entdeckt, und man rechne mit noch mehr Opfern, sagte der Sprecher.

Der 2891 Meter hohe Marapi ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens mit einer langen Geschichte von Eruptionen und Laharen. Lahare - das Wort stammt aus dem Javanischen - gelten als besonders gefährlich, da sie unvermittelt auftreten und mit ihrem Mix aus Schlamm, Fels und Schutt rasant zu Tal rasen.

Das aus mehr als 17.000 Inseln bestehende Indonesien ist ein Land, wo zahlreiche Erdbeben und intensive vulkanische Aktivität auftreten. Denn es liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Gewalt und Chaos bei Protesten in Tirana

Die Proteste gegen Missstände im Hochschulwesen und die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Edi Rama weiten sich aus. In der Hauptstadt Tirana kommt es am Samstag zu chaotischen Szenen.

Uhren zurückgestellt - Winterzeit hat begonnen

Zweimal pro Jahr wird in Deutschland an der Uhr gedreht. Seit dieser Nacht gilt wie in den meisten Ländern Europas bis Ende März wieder die Normalzeit. Die dunklere Jahreszeit steht bevor.