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Montagsreiter: Gastgeber Jörg Peper erhält Lob

Minou (links) und Mylene Diedrichsmeier reiten zusammen.

Minou (links) und Mylene Diedrichsmeier reiten zusammen.

Die Wettkämpfe der Montagsreiter in Harsefeld waren auf gutem Niveau. Die Zuschauer lobten den gezeigten Reitsport und die Reiter das tolle Turnier und die Atmosphäre. Und die Omas hatten alle Hände voll zu tun.

Von Hans-Lothar Kordländer Mittwoch, 13.04.2016, 17:00 Uhr

Sie nennen sich „Montagsreiter“, weil sie in der Gründerzeit in der Tat nur montags gestartet sind. Heute treffen sich die Springreiter auch an anderen Tagen, längst sind die Wettkämpfe über zwei Tage und mehr ausgedehnt worden. Zu einem der beliebtesten Gastgeber der „Montagsreiter“ gehören die Familien Peper und Viebrock auf der Reitsportanlage „Weißenfelde“ in Harsefeld.

Meisterinnen und Meister im deutschen Pferdesport, Nationenpreisreiter, Derbysieger, „alte Hasen“ und aufstrebende Cracks wetteiferten am Dienstag und Mittwoch in Springprüfungen bis zur schweren Klasse um die besten Platzierungen. „Wir sehen hier Pferdesport vom Feinsten“, schwärmten einige Zuschauer. Und auch die Reiter hatten viele lobende Worte parat. „Der Platz ist sehr gut, die Atmosphäre ist toll, es lässt sich hier einfach gut reiten und man trifft viele Bekannte“, schwärmten zum Beispiel Julia Plate aus Oldendorf und Mikko Mäentausta aus Bremervörde. „Hier komme ich immer gerne her“, betonte auch Tjark Nagel, der einst als „Teufelsreiter“ aus Schleswig-Holstein bekannt geworden ist und der auf den Reitplätzen in Weißenfelde, in Bargstedt und auf dem Dobrock viele Jahre Triumphe feierte. „Nein, Sehnsucht, hier wieder selbst im Sattel zu sitzen, habe ich nicht“, betonte der bekannte Reitersmann. Er würde auf dem Platz ein paar Nachwuchsreiter betreuen. Heute ist Nagel ständig auf der Suche nach guten jungen Pferdesportlern, um sie für höhere Aufgaben im Springsport mit gezielter Ausbildung zu fördern.

Zum guten Pferdesport trugen auch die Schwestern Mylene und Mynou Diedrichsmeier in den Harsefelder Springbahnen bei. Die Schwestern betreiben zusammen einen Reitstall in Scheeßel. „Beide verstehen sich sehr gut und üben daher den Pferdesport gemeinsam aus“, sagte stolz Papa Klaus Diedrichsmeier. Währenddessen übernahm Mutter Soo die Aufgabe, den vier Monate alten Sohn von Mylene über den Platz zu schieben und an Turnieratmosphäre zu gewöhnen. Die Schwestern haben auf Turnieren bereits mehrere hundert Siege und noch mehr Platzierungen in schweren Springen gewonnen.

Die Betreuung von Babys in Harsefeld schien unübersehbar die Aufgabe der Omas zu sein. So schob auch Cornelia Stehr ihren vier Monate alten Enkel über den Turnierplatz, währenddessen die Eltern des Kleinen, Steffen und Theresa Engfer, mit ihren Pferden die höchsten Hürden nahmen.

Obwohl er Gastgeber war, hatte Jörg Peper Gelegenheit, seine Pferde im Parcours vorzustellen. „Das ist möglich, weil mich meine Frau Claudia und andere Verwandte und Freunde bei der Turnierorganisation sehr gut unterstützen.“ Dem Gastgeber fiel die gute Leistungsqualität der Pferde und Reiter auf. „So eine tolle Besetzung gibt es nur auf wenigen Turnierplätzen.“ Nun bereitet sich Peper auf die Bezirksmeisterschaften am Wochenende vor.

Viel zu tun hatte Gastgeber Jörg Peper mit Organisation und Reiten an den Turniertagen. Fotos Kordländer

Viel zu tun hatte Gastgeber Jörg Peper mit Organisation und Reiten an den Turniertagen. Fotos Kordländer

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