Morgen ist der Tag des Amateurfunks
In Zeiten von Smartphones und WLAN wird es für Funkamateure zusehends schwieriger, Laien ihr Hobby begreiflich zu machen. Für sie hat die Kurzwelle aber noch immer ihren ganz eigenen Charme – und moderner Technik in mancher Hinsicht etwas voraus.
PMR, QRL, LQ: Der Amateurfunk ist ein Mikrokosmos der technischen Begrifflichkeiten und nicht enden wollender Abkürzungen. „Wir sind Funkamateure, aber wir betreiben Amateurfunk“, sagt Wolfgang Beer vom Ortsverband Stade des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) und macht die Verwirrung gleich zu Gesprächsbeginn perfekt. Es sei eine Frage der Lizenzen, wer sich Funkamateur nennen darf.
Das Clubhaus am Haddorfer Grenzweg in Stade erinnert mit seinem grünem Teppichboden und dem 80er-Jahre-Chic an scheinbar vergessene Zeiten. An Zeiten, in denen das Feld in Deutschland durch den sogenannten CB-Funk und Autoantennen große Beliebtheit erlangte. Inzwischen ist das Interesse zurückgegangen, die Mitgliederzahl des Stader Ortsverbands von ehemals 110 auf nunmehr 50 zusammengeschrumpft. Die Verbliebenen rund um den Vorsitzenden Ludwig Steenwarber aber halten der Kurzwelle die Stange.
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