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TNach Brand: Wann der Asseler Lebensmittelmarkt wieder öffnet

Von einer Wiedereröffnung des Kehdinger Lebensmittelmarktes noch bis Weihnachten kann keine Rede mehr sein. Gerade erst sind die Abrissarbeiten nach dem Brand beendet worden, Inhaber Isaev rechtet mit einem Start der Innenausbauten ab Anfan

Von einer Wiedereröffnung des Kehdinger Lebensmittelmarktes noch bis Weihnachten kann keine Rede mehr sein. Gerade erst sind die Abrissarbeiten nach dem Brand beendet worden, Inhaber Isaev rechtet mit einem Start der Innenausbauten ab Anfan

Die Wiedereröffnung des Kehdinger Lebensmittelmarktes in Assel nach dem Brand im August wird sich vermutlich noch weiter hinauszögern. Inhaber Denislav Isaev widerspricht aber ganz entschieden kursierenden Gerüchten von einer dauerhaften Schließung.

Von Katja Knappe Montag, 19.12.2022, 17:42 Uhr

Gerade mal ein halbes Jahr nach der Eröffnung in den Räumen des ehemaligen Edeka-Marktes Nickel hatte der „Kehdinger Lebensmittelmarkt“ in Assel nach einem Brand im August schließen müssen. Obwohl das Feuer nur kleinflächig war und sich auf den Bereich der Kühlgeräte beschränkte, hatten schwarze Rauchgase das gesamte Gebäude unbenutzbar gemacht.

Im September hatte Inhaber Denislav Isaev mit der Sanierung begonnen und die Hoffnung auf eine Wiedereröffnung bis Weihnachten ausgesprochen. Daraus wird allerdings nichts.

Brandsanierung dauerte erheblich länger als gedacht

Allein die Abrissarbeiten, die eigentlich nur wenige Wochen dauern sollten, hätten sich bis Ende November hingezogen, sagt Isaev. Die Versicherung habe ein Bauunternehmen zur Verfügung gestellt, das nun den Innenausbau übernehmen werde. „Realistisch ist es allerdings, dass der erst im Januar starten wird“, sagt Isaev. Er hofft nun auf eine Wiedereröffnung im zeitigen Frühjahr. „Das läuft momentan alles ein bisschen schleppend.“ Wiedereröffnung wäre wohl erst im Frühjahr 2023.

In den vergangenen Wochen kursierten in Drochtersen Gerüchte: Denislav Isaev sei nach Hamburg gezogen, es habe familiäre Veränderungen gegeben, der Markt in Assel werde wohl gar nicht wiedereröffnen.

Marktbetreiber Denislav Isaev und Marktleiterin Ramona Günther. Archivfoto: Knappe

Marktbetreiber Denislav Isaev und Marktleiterin Ramona Günther. Archivfoto: Knappe

Denislav Isaev zeigte sich überrascht ob der Gerüchte und winkte ab: „In Drochtersen brodelt die Gerüchteküche sehr schnell. Aber da ist nichts dran. Der Lebensmittelmarkt wird definitiv weitergeführt“, sagt der Unternehmer, der zudem einen Pflegedienst in Assel und die Care Port Group für hauswirtschaftliche Betreuungsdienstleistungen mit Stammsitz in Assel führt. Isaev hatte das Marktgebäude im Vorjahr von dem Drochterser Klempner Maik Behrens gepachtet und sich nach eigenen Worten ein Vorkaufsrecht einräumen lassen.

Möglicherweise gibt es einen Geschäftsführerwechsel

Isaev sagt: „Höchstwahrscheinlich bleibe ich weiter Marktbetreiber, es kann aber sein, dass es einen Geschäftsführerwechsel gibt.“ Das liege daran, dass seine anderen Projekte viel Zeit beanspruchten, darauf wolle er sich stärker konzentrieren, sagt Denislav Isaev.

So habe seine Care Port Group in diesem Jahr drei neue Filialen mit Büroräumen in Hamburg, Salzgitter und Oldenburg eröffnet. Zwei weitere Filialen gebe es bereits in Lüneburg, dazu den Stammsitz in der Gemeinde Drochtersen.

Isaev-Familie von Dornbusch nach Hamburg umgezogen

Er und seine Familie - die Ehefrau und die drei Kinder - seien aufgrund dieser geschäftlichen Entwicklung inzwischen gemeinsam von Dornbusch nach Hamburg gezogen. Aus logistischen Gründen, sagt Isaev: „Hamburg ist für mich einfach zentraler gelegen. Von Drochtersen bis Lüneburg fahre ich fast zwei Stunden, von Hamburg aus brauche ich nur eine Dreiviertelstunde.“

„Der Markt wird weitergeführt“, sagt Denislav Isaev.

„Der Markt wird weitergeführt“, sagt Denislav Isaev.

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