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Todesstrafe

Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus

Christa Pike hat das Krankenhaus nach Angaben ihrer Anwälte, darunter Luke Ihnen (Mitte) und Randy Spivey (links), verlassen. (Archivbild)

Christa Pike hat das Krankenhaus nach Angaben ihrer Anwälte, darunter Luke Ihnen (Mitte) und Randy Spivey (links), verlassen. (Archivbild) Foto: George Walker IV/AP/dpa

Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee machte Christa Pike zuletzt gesundheitliche Fortschritte. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.

Von dpa 10.10.2026, 18:20 Uhr
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Nashville. Rund anderthalb Wochen nach ihrer gescheiterten Hinrichtung in Tennessee hat Christa Pike das Krankenhaus verlassen. Sie sei mittlerweile in das Gefängnis zurückgekehrt, in dem sie seit über 30 Jahren inhaftiert war, teilten ihre Anwälte mit. „Sie wird im Gefängnis weiterhin medizinisch versorgt, und wir werden ihren Genesungsverlauf weiterhin verfolgen.“

Die Hinrichtung von Christa Pike war gescheitert. (Archivbild)

Die Hinrichtung von Christa Pike war gescheitert. (Archivbild) Foto: Uncredited/Tennessee Department of Correction/dpa

Pikes Hinrichtung hatte für Aufsehen gesorgt, weil sie die erste Frau seit mehr als 200 Jahren gewesen wäre, die im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet worden wäre. Trotz zwei verabreichter Injektionen überlebte sie den Hinrichtungsversuch jedoch.

Am Donnerstag war bereits bekanntgeworden, dass die 50-Jährige sich erstmals in ihrem Krankenhauszimmer bewegt hatte. Pike war den früheren Angaben zufolge zu dem Zeitpunkt geistig weiterhin etwas benommen und verlor leicht den Faden. Zugleich waren ihre Arme demnach noch schwer verletzt und kaum einsetzbar. Ob bleibende Schäden zurückbleiben, ist bislang unklar.

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