AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Krieg in Nahost

Netanjahu ruft Iraner zum Sturz der Führung auf

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild)

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild) Foto: Alex Brandon/AP/dpa

In den kommenden Tagen wolle man Bedingungen schaffen, die es den Menschen im Iran ermöglichen sollen, „ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen“, kündigte der israelische Regierungschef an.

Von dpa 10.03.2026, 22:20 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Tel Aviv/Teheran. Der israelische Ministerpräsident hat sich in einer Botschaft direkt an das iranische Volk gewandt und angekündigt, den Druck auf die Führung in Teheran weiter zu erhöhen. In einem Post Netanjahus auf der Plattform X hieß es, Israel werde gemeinsam mit den USA „mit wachsender Stärke gegen die Tyrannen vorgehen“, die das iranische Volk seit Jahrzehnten unterdrückten. 

In den kommenden Tagen wolle man Bedingungen schaffen, die es den Menschen im Iran ermöglichen sollen, „ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen“.

„Die Ajatollahs und ihre Handlanger sind auf der Flucht – doch diese Feiglinge haben keinen Ort, an dem sie sich verstecken können.“

Israel und die USA führten „einen historischen Krieg für die Freiheit“, hieß es weiter. „Dies ist eine einmalige Gelegenheit für euch, das Regime der Ayatollahs zu stürzen und eure Freiheit zu erlangen.“ Das iranische Volk habe um Hilfe gebeten, „und die Hilfe ist angekommen“. 

Israel hat bereits mehrfach das Ziel eines Machtwechsels in Teheran genannt und die Bevölkerung zum Sturz der politischen Führung aufgerufen. Ende Februar hatten Israel und die USA den Iran angegriffen. Teheran greift seitdem Israel sowie Ziele in der Golfregion mit Raketen an.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Vatikan: Papst kann Krankenhaus verlassen

Nach einer Krebsoperation soll Papst Leo XIV. schon an diesem Samstag aus der Gemelli-Klinik in den Vatikan zurückkehren. Wie es um seine Genesung steht und was die Ärzte noch prüfen müssen.

Selenskyj kritisiert Aussetzung von US-Sanktionen

Die Ukraine hoffte, dass neue US-Sanktionen den Druck auf Russland erhöhen, den Angriffskrieg zu beenden. Nun zeigt sich Staatschef Selenskyj enttäuscht von einer Entscheidung des US-Präsidenten.