TNeue Wege in den Beruf
Zum Artikel „Heil will mehr Chancen für Schulabbrecher“ (TAGEBLATT vom 23. Januar) schreibt Herbert Wärtsch aus Hamburg:
Im Kampf um mehr Arbeits-/Fachkräftegewinnung sollten neue theoriereduzierte Ausbildungsformate wie die Werker- oder Helferausbildung verstärkt von der Agentur für Arbeit und den Industrie- und Handelskammern gefördert werden. Dazu sollte das sozialpädagogische Instrument der Assistierten Ausbildung vermehrt angeboten werden, damit Ausbildungsabbrüche reduziert werden.
50.000 junge Menschen ohne Schulabschluss? Da müssen neue Wege in den Berufseinstieg beschritten werden. Das ist gut investiertes Geld, sonst wandern die jungen Erwachsenen ins Bürgergeld oder wenden sich vom Staat und Gesellschaft ab. Arbeit ist genug vorhanden und genug Menschen, die arbeitsfähig werden sollten.