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Wirtschaft Regional

Offene Werkstüren: „Das Interesse an Stades Industrie ist groß“

Die Energos Force ist wieder im Stader Industriehafen - Zeichen eines florierenden Wirtschaftsstandorts.

Die Energos Force ist wieder im Stader Industriehafen - Zeichen eines florierenden Wirtschaftsstandorts. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Zufrieden zeigen sich die Veranstalter von der zweiten „Woche der Industrie“ in Stade. 600 Besucher nahmen an 17 Werkstouren bei zwölf Unternehmen teil.

Von Redaktion 22.09.2026, 13:50 Uhr
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Stade. Fazit der Stadt nach den Tagen in der vergangenen Woche: „Das Interesse an Stades Industrie und ihren Entwicklungen ist groß.“ Zusätzlich fand die Tidenkieker-Tour statt, die Naturerlebnisse auf der Elbe mit Einblicken in die Industrieanlagen an der Wasserseite verband.

Direkter Austausch zwischen Industrie und Einwohnern

„Die große Nachfrage zeigt uns, wie stark das Interesse daran ist zu erfahren, was hinter den Werkstoren passiert und wie sich unser Industriestandort entwickelt“, sagt Saskia Deckenbach von der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stade, die für die Organisation der „Woche der Industrie“ verantwortlich zeichnet.

„Genau diesen direkten Austausch zwischen den Unternehmen und den Menschen vor Ort wollten wir ermöglichen.“ Fragen konnten unmittelbar gestellt und aktuelle Entwicklungen aus erster Hand erläutert werden.

Gestartet war die Aktionswoche am Montag mit der Eröffnungsveranstaltung „Industrie schafft Zukunft – Wertschöpfung verstehen. Transformation gestalten. Nachhaltigen Standort schaffen.“ Etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen dafür in die Seminarturnhalle.

Podiumsdiskussion zum Thema Industrie in Stade.

Podiumsdiskussion zum Thema Industrie in Stade. Foto: Stadt Stade

Nach einem Impulsvortrag von Rik Lehmann vom Unternehmen Dow diskutierten er und die Bundestagsabgeordnete Vanessa Zobel (CDU), Dr. Bastian Brenken (CTC GmbH), Renate Klingenberg (VCI Nord) und Marco Albers (PreussenElektra) mit Moderator Christoph von Speßhardt (IHK Elbe-Weser) und später mit dem Publikum über die Bedeutung der Industrie für Stade, über Innovation und Transformation sowie über die Perspektiven des Wirtschaftsstandortes.

Industrie hat zentrale Rolle für Wirtschaft in Stade

Die „Woche der Industrie“ verfolgt laut Pressemitteilung der Stadt mehrere Ziele: Sie soll den Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft stärken und sichtbar machen, welche zentrale Rolle die Industrie für Beschäftigung, Ausbildung und Wertschöpfung in Stade spielt. Zugleich soll sie das Bewusstsein für die vielfältigen Verbindungen und Wertschöpfungsketten zwischen den Unternehmen schärfen und die Industrie als vernetzten und zukunftsorientierten Teil der regionalen Wirtschaft erlebbar machen.

Wie vielfältig der Industriestandort Stade ist, zeigte auch das Programm. Die Angebote reichten von Luftfahrt und Leichtbau über Chemie und Forschung bis zu Energiewende und industrieller Transformation. Damit nahm die „Woche der Industrie“ bewusst den gesamten Standort in den Blick: Wertschöpfungsketten reichten in Stade über einzelne Betriebe und Branchen hinaus und verbinden Unternehmen im Norden und Süden des Stadtgebietes miteinander.

„Große Chancen für unseren Wirtschaftsstandort“

„Transformation bedeutet nicht nur Veränderung, sondern bietet auch große Chancen für unseren Standort“, so Matthias Bunzel, Leiter der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stade. Stade verfügt über erhebliche Potenziale. Umso wichtiger sei es, transparent zu zeigen, was sich in den Unternehmen entwickelt und welche Bedeutung diese Entwicklungen für den gesamten Wirtschaftsstandort haben, so Bunzel.

Das Format wurde von der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stade, den Industrieunternehmen und der Politik entwickelt. Unterstützt wurde die zweite „Woche der Industrie“ von der IHK Elbe-Weser, den Wirtschaftsjunioren Stade und der Stade Marketing und Tourismus GmbH.

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