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Radeln im Flecken Horneburg

Wegen der positiven Resonanz will der Flecken Horneburg auch im nächsten Jahr wieder bei der bundesweiten Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln dabei sein. Das teilte Mit-Initiator Frank Irmer nach der Abschlussveranstaltung mit. Auch das Fahrradwegekonzept für den Flecken ist auf einem guten Wege.

Mittwoch, 19.10.2016, 18:44 Uhr

Wegen der positiven Resonanz will der Flecken Horneburg auch im nächsten Jahr wieder bei der bundesweiten Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln dabei sein. Das teilte Mit-Initiator Frank Irmer nach der Abschlussveranstaltung mit. Auch das Fahrradwegekonzept für den Flecken ist auf einem guten Wege.

Wie Frank Irmer erläuterte, wurden bei der Versammlung mit 30 Besuchern erste Ideen für die nächste Aktion im August/September 2017 gesammelt. Beim ersten Stadtradeln hatten 178 aktive Radler in 17 Teams teilgenommen – das sind 3,2 Prozent der Einwohner. 42 518 Kilometer wurden geradelt, dadurch 6038 Kilogramm CO2 eingespart.

Thema war auch das geplante Fahrradwegekonzept. Was bisher geschah: Nach einem ersten Informationsabend zum Thema Fahrradwege im Flecken im November 2015 hatte sich im Dezember eine Arbeitsgruppe gebildet. Bis April wurde ein Grobkonzept erstellt, das im Mai im Bauausschuss beraten wurde. Im September gab es eine erste Ortsbegehung mit dem Büro für Verkehrsplanung, SHP Ingenieure aus Hannover. Bis Ende September wurde eine Verkehrszählung durchgeführt: 14 Tage lang wurde in den Hauptverkehrsachsen Schützenstraße, Postmoor, Auedamm, Stader Straße und Issendorfer Straße gezählt. Die Ergebnisse werden nun analysiert. Die Empfehlungen fließen in das Konzept ein, das wieder öffentlich vorgestellt und in den Gremien beraten und beschlossen wird. Danach steht noch das Genehmigungsverfahren des Landkreises an.

Sobald der zweite Bauabschnitt im Zuge der Städtebauförderung beendet sei, müsse die Verkehrsregelung den neuen Gegebenheiten angepasst werden, so Irmer. An den Hauptverkehrsachsen im Flecken würden Fußgänger und Radfahrer zurzeit über gemeinsame Geh- und Radwege geführt. Dies entspräche nicht mehr den geltenden Anforderungen. Die Arbeitsgruppe empfehlt deshalb, den Radverkehr innerhalb auf die Fahrbahn zurückzuverlegen.

Das funktioniere aber nur, so Irmer, wenn alle Verkehrsteilnehmer – Autofahrer wie Radfahrer – vorsichtig fahren, aufeinander Rücksicht nehmen und sich an die Verkehrsregeln halten. Für Radfahrer wären die Fußwege dann tabu, es sei denn, diese seien durch das Zusatzschild „Radfahrer frei“ freigegeben. In dem Fall gelte Schrittgeschwindigkeit und eine besondere Vor- und Rücksicht gegenüber Fußgängern. Wenn nötig, müssten Radfahrer absteigen.

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