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Engelschoff

Rat trägt Wunsch der Eltern Rechnung

Die Gemeinde Engelschoff kommt mit ihren 25 Betreuungsplätzen im Kindergarten zurzeit noch gut hin. Aber es gibt Familien, die eine längere Öffnungszeit wünschen. Der Rat trägt dem Rechnung.

Von Jutta Eidtmann Montag, 22.10.2018, 14:47 Uhr

Die Gemeinde Engelschoff kommt mit ihren 25 Betreuungsplätzen im Kindergarten zurzeit noch gut hin. Aber es gibt Familien, die eine längere Öffnungszeit wünschen. Der Rat trägt dem Rechnung.

Genehmigt sind für den Kindergarten 22 Elementar- und drei Krippenplätze. Kurzfristig ist die Schaffung von weiteren Krippenplätzen nicht erforderlich, denn die Gemeinde mit ihren 760 Einwohnern liegt, was die Nutzungsquoten im Krippenbereich betrifft, weit unter dem Durchschnitt von Samtgemeinde und Landkreis. Aber das kann sich ändern, und dann sei eine Erweiterung nötig, heißt es im Kindertagesstättenbericht.

Im Elementarbereich sind Plätze vakant. Das liegt an der verstärkten Abwanderung zum Kindergarten Großenwörden. Laut Kita-Bedarfsplanung werden sieben Kinder aus Engelschoff in der Einrichtung „Oste-Zwerge“ betreut. Aber auch unabhängig von der Abwanderung reichen die Elementarplätze wohl bis ins Kiga-Jahr 2021/2022.

Bisher ist der Kindergarten am Vormittag fünf Stunden geöffnet, aber einige Familien wünschen sich die Ausdehnung auf sechs Stunden im Zeitfenster von 7 bis 13 Uhr. Der Rat entschied in seiner jüngsten Sitzung, die Kernzeit von bisher 8 bis 12 auf 7.30 bis 12.30 Uhr festzusetzen. Zusätzlich sollen ein Frühdienst (7 bis 7.30 Uhr) und ein Spätdienst (12.30 bis 13 Uhr) eingerichtet werden. Die Sonderöffnungszeit setzt die Bereitschaft der Beschäftigten zur Erhöhung der Stundenanteile voraus. Bürgermeister Sven Frisch will das jetzt mit ihnen bereden.

Für die Sonderöffnung zahlen nur Eltern von Krippenkindern, weil im Elementarbereich die Gebührenfreiheit gilt. Eine halbe Stunde soll nach Ratsbeschluss 13,50 Euro kosten.

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