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Razzia bei Hamburger Schleuser

Die Bundespolizei ist am Donnerstag gegen einen Schleuser aus Hamburg vorgegangen. Der 40 Jahre alte Mann soll als gewerbsmäßiger Fluchthelfer Ausländern mit gefälschten Dokumenten die Einreise nach Deutschland organisiert und ihnen auch Wohnungen vermietet haben.

Donnerstag, 05.11.2015, 17:12 Uhr

Die Bundespolizei ist am Donnerstag gegen einen Schleuser aus Hamburg vorgegangen. Der 40 Jahre alte Mann soll als gewerbsmäßiger Fluchthelfer Ausländern mit gefälschten Dokumenten die Einreise nach Deutschland organisiert und ihnen auch Wohnungen vermietet haben.

An der zeitgleichen Durchsuchungen in Hamburg sowie eines Wohnkomplexes in Uetersen (Kreis Pinneberg) waren 18 Beamte von Bundespolizei, Zoll und Landespolizei beteiligt. Sie konnten vier Moldawier mit gefälschten rumänischen Dokumenten an die Ausländerbehörde übergeben.

Der Hamburger behauptete, Wohnungen über eine Internetplattform angeboten zu haben. Diese seien von ausländischen Männern angemietet worden. Die Echtheit der vorgelegten Pässe habe er nicht beurteilen können. Die Ermittlungen dauern nach Angaben der Polizei an.

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