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Kriminalität

Ticket-Betrug am Louvre? Ermittlungsverfahren eingeleitet

Wegen des Verdachts auf Betrug mit falschen Eintrittskarten kam eine Person in Untersuchungshaft. (Archivbild)

Wegen des Verdachts auf Betrug mit falschen Eintrittskarten kam eine Person in Untersuchungshaft. (Archivbild) Foto: Thibault Camus/AP/dpa

Über Jahre hinweg sollen Menschen im weltberühmten Louvre-Museum mit falschen Tickets hantiert haben. Nun laufen Ermittlungsverfahren gegen neun Verdächtige.

Von dpa 13.02.2026, 06:00 Uhr
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Paris. Wegen des Verdachts auf großangelegten Betrug mit Eintrittskarten am weltberühmten Louvre hat die französische Justiz Ermittlungsverfahren gegen neun Menschen eingeleitet. Eine Person kam in Untersuchungshaft, wie es am Abend aus Justizkreisen hieß. Ihr werden unter anderem bandenmäßiger Betrug und Korruption vorgeworfen. Die acht weiteren Verdächtigen kamen unter Auflagen auf freien Fuß. Ihnen wird teils Mithilfe zum Betrug, teils Fälschung vorgeworfen.

Die Verdächtigen waren am Dienstag festgenommen worden. Unter ihnen sollen zwei Beschäftigte des Museums und ein Touristenführer sein, außerdem eine Person, die verdächtigt wird, das Netzwerk organisiert zu haben, wie es von der Staatsanwaltschaft hieß. Die Ermittler beschlagnahmten zudem mehr als 1,4 Millionen Euro.

Der Betrug soll nach Angaben der Ermittler über etwa zehn Jahre angedauert haben. Der Louvre beziffere den entstandenen Schaden auf über zehn Millionen Euro. Die Summe sollen die Verdächtigten teils in Immobilien sowohl in Frankreich als auch in Dubai investiert haben, so die Staatsanwaltschaft. Ermittlungen zu einem möglichen Ticketbetrug liefen demnach auch im Schloss von Versailles.

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