AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Berlin

Razzia wegen Unterstützung palästinensischer Terrorgruppe

Die Polizei ist einem Bericht zufolge mit 170 Polizisten bei der Razzia in Berlin im Einsatz.

Die Polizei ist einem Bericht zufolge mit 170 Polizisten bei der Razzia in Berlin im Einsatz. Foto: Paul Zinken/dpa

Mitglieder der Frauengruppe „Zora“ sollen Werbung für die linksradikale und als terroristisch eingestufte „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ gemacht haben. Nun durchsucht die Polizei mehrere Wohnungen.

Von dpa 20.12.2023, 08:00 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Berlin. Mit einer Razzia ist die Berliner Polizei gegen eine links-feministische Frauengruppe, die eine palästinensische Terrororganisation unterstützt, vorgegangen. Sechs Wohnungen und zwei andere Räume von Mitgliedern der Gruppe „Zora“ wurden am Morgen durchsucht, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die Mitglieder von „Zora“ sollen Werbung für die linksradikale und als terroristisch eingestufte „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) machen. Ihnen wird das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen vorgeworfen.

Die Gruppe „Zora“ beschreibt sich selbst in einem Internetkanal als „junge Frauenorganisation“, die „antikapitalistisch, internationalistisch, antifaschistisch“ sei. Nach einem Bericht der Zeitung „B.Z.“ waren seit dem frühen Morgen 170 Polizisten in Berlin im Einsatz.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

„Papst der beiden Amerikas“ zurück im Süden

Leo XIV. ist zwölf Tage auf dem Kontinent unterwegs, wo er so viele Jahre verbrachte - eine Strapaze. Den langen Flug überstand er nach seiner Krebs-OP gut. Jetzt will er über andere Dinge reden.

Was die Entscheidung in der P-Frage bedeutet

Die CSU hat sich schon lange auf Ilse Aigner als nächste Bundespräsidentin festgelegt. Die SPD hat ihre Unterstützung zugesichert. Jetzt fehlt noch das offizielle Votum der CDU.

Prozess nach Sprengsatz-Angriff im ICE beginnt

Ein Mann soll im April bei Siegburg in einem Zug Sprengkörper geworfen und zehn Passagiere verletzt haben. Zwei Männer verhinderten damals, dass Schlimmeres passiert. Das Motiv des Täters? Unklar.