Reederei gibt dieses „Queen“-Kreuzfahrtschiff ab
Die „Queen Anne“ hier auf Stippvisite in Hamburg. (Archivbild) Foto: Bodo Marks/dpa
Das Schiff wechselt die Marke und gibt den royalen Namen ab - damit ist das Königinnen-Quartett der Kreuzfahrt bald nur noch ein Trio.
Southampton. Die britische Reederei Cunard verliert 2029 eine ihre Queens. Die „Queen Anne“ wechselt dann zu P&O Cruises - sie wird umfassend umgestaltet und umbenannt, wie der Carnival-Konzern mitteilte, zu dem beide Kreuzfahrtanbieter gehören. Der neue Name ist noch nicht bekannt.
Die „Queen Anne“ war das neueste Schiff der Cunard Line, die vor allem für ihre Transatlantikpassagen mit der „Queen Mary 2“ und ihren gehobenen Standard bekannt ist. Der Name des 2024 in Dienst gestellten Schiffs, das rund 3000 Passagiere fasst, ist eine Hommage an Anne Stuart. Unter ihrer Regenschaft (1702 bis 1714) wurden England und Schottland 1707 zum Königreich Großbritannien vereinigt.
Auch die anderen Schiffe der Luxus-Reederei ehren mit ihren Namen große britische Königinnen: Neben der „Queen Mary 2“ fahren noch die „Queen Victoria“ und die „Queen Elizabeth“ für Cunard.
Zukunft von Cunard soll nicht zur Debatte stehen
Laut Carnival soll der Wechsel die Nachfrage der Gäste besser bedienen und die Profile beider Marken schärfen: Die „Queen Anne“ soll bei P&O Cruises unter dem neuen Namen eine neue Schiffsklasse einführen und so das Angebot erweitern. Cunard soll durch den Weggang eine stärker vereinheitlichte Flotte erhalten.
Die Entscheidung, mit der „Queen Anne“ das jüngste und nach Kapazität größte Schiff der Flotte abzuziehen, ändere nichts an dem Bekenntnis zu Cunard und zur Zukunft der Marke, teilte die Carnival Corporation weiter mit.
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