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Wasserstofffahrzeuge

Regionalbahn RB33: Volle Züge wegen fehlender Triebwagen

Wasserstoffzug auf dem Betriebsgelände der EVB in Bremervörde.

Wasserstoffzug auf dem Betriebsgelände der EVB in Bremervörde. Foto: Sabrina Adeline Nagel

Fahrgäste der Regionalbahn RB33 müssen mit vollen Zügen aufgrund fehlender Triebwagen rechnen. Warum sie fehlen, teilt die EVB mit.

Von Redaktion 08.10.2026, 07:50 Uhr
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Landkreis. Fahrgäste auf der Regionalbahn-Linie RB33 müssen auch in den kommenden Monaten mit einer hohen Auslastung einzelner Züge rechnen. Der Grund ist die weiterhin eingeschränkte Verfügbarkeit der für das Netz vorgesehenen Wasserstofftriebwagen.

Die Regionalbahn-Linie RB33 verkehrt zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude und wird von der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB) betrieben, die kürzlich den Zuschlag für weitere zehn Jahre erhalten hat.

14 Wasserstofffahrzeuge waren vorgesehen

Für den Betrieb der Strecke waren ursprünglich 14 Wasserstofffahrzeuge vorgesehen, wie die EVB mitteilt. Aufgrund fehlender Ersatzteile und andauernder Arbeiten des Herstellers an der Zuverlässigkeit der Brennstoffzellen steht jedoch im Schnitt nur die Hälfte der Flotte für den täglichen Einsatz zur Verfügung.

Ersatzflotte aus Dieseltriebwagen

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hat der EVB deshalb eine Ersatzflotte aus Dieseltriebwagen zur Verfügung gestellt, die die Kapazitätsengpässe insbesondere im Schüler- und Berufsverkehr aber derzeit nicht vollständig ausgleichen kann. Würden weitere Triebwagen für die EVB gestellt, würden diese an anderer Stelle in Niedersachsen fehlen.

Planmäßiger Fahrbetrieb wird aufrechterhalten

Um Zugausfälle zu vermeiden, muss die EVB daher auch zu Stoßzeiten teilweise mit einzelnen Triebwagen (und 155 Sitzplätzen) fahren statt mit zwei gekoppelten Triebwagen (und 310 Sitzplätzen). Auf diese Weise kann der planmäßige Fahrbetrieb trotz des eingeschränkten Fahrzeugbestands aufrechterhalten werden.

„Überfüllte Züge sind nicht unsere Vorstellung von Service“, teilt Robert Palm, Geschäftsbereichsleiter Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der EVB, mit. „Darum arbeiten wir hinter den Kulissen mit Hochdruck daran, die Situation zu verbessern.“ (sal)

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