TRegulierung ohne Grenzen
Zum Artikel „Neue Altkleider-Regelung: DRK befürchtet eine Müll-Flut“ (TAGEBLATT vom 11. Januar) schreibt Iris Fehling aus Stade:
Dass der Aufwand für das DRK oder andere gemeinnützige Organisationen steigt, war mir klar, als ich Ende letzten Jahres davon hörte. Ich für meinen Teil gebe nur Kleidung an das DRK, welche noch recht gut erhalten und gewaschen beziehungsweise sauber ist. Was ich früher in der Mülltonne entsorgt habe, es war nur wenig, zum Beispiel ausgelatschte, abgelaufene, untragbare Schuhe, werde ich nun in Sammelbehältern entsorgen, welche nicht dem DRK gehören, in der Hoffnung, dass diese Behälter von gewerblichen Unternehmen, die meines Erachtens damit Gewinn machen, genutzt werden. Es wäre gut, wenn solche Kleidung direkt im Recycling-Centrum abgegeben werden könnte, selbstverständlich kostenlos. Die Regulierungs- und Mülltrennungswut kennt fast keine Grenzen mehr. Schade, denn da wäre Bürokratieabbau auch vonnöten.