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Rübkes Wehr denkt an die A 26

Fördervereinsvorsitzender Martin Schröder (links) übergibt David Jonas ein neues Diensthandy. Foto Wölk

Fördervereinsvorsitzender Martin Schröder (links) übergibt David Jonas ein neues Diensthandy. Foto Wölk

Der Bau der neuen Autobahn A 26 und die danach befürchteten starken Verkehrsströme durch Rübke werden nicht nur das Dorf, sondern auch die Arbeit der Feuerwehr in Rübke beeinflussen.

Dienstag, 02.02.2016, 14:43 Uhr

Auf die Entwicklungen mit Blick auf die A 26 bereitet sich die Ortswehr schon jetzt vor und hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich in den nächsten Jahren mit dem Thema beschäftigen wird.

In seiner Bilanz für 2015 konnte Ortsbrandmeister David Jonas bei der Jahreshauptversammlung der Rübker Wehr noch auf ein durchschnittliches Jahr zurückblicken. Die Einsatzzahlen im vergangenen Jahr waren für die Rübker Wehr, im Gegensatz zum landesweiten Trend, leicht rückläufig. So wurden die Feuerwehrleute zu 41 Einsätzen alarmiert – das waren zwei weniger als 2014. 23 Brände waren zu bekämpfen und 18 Mal galt es technische Hilfe zu leisten. Seit Herbst vergangenen Jahres verstärken acht neue Feuerwehrkräfte aus dem Truppmannlehrgang 1 die Wehr.

Die 40 aktiven Mitglieder der Rübker Wehr, darunter zehn Frauen, haben im vergangenen Jahr 4075 Dienst- und Einsatzstunden geleistet. Zahlreiche Lehrgänge an den Landesfeuerwehrschulen und der Feuerwehr Technischen Zentrale wurden besucht, Übungsdienste gehalten und Veranstaltungen organisiert.

Der Feuerwehrnachwuchs in der Jugendfeuerwehr mit elf Mitgliedern, darunter fünf Mädchen, nahm unter der Leitung von Jugendwartin Jessica Bockelmann und ihrem Team an zahlreichen Märschen und Wettkämpfen erfolgreich teil.

Zahlreiche Wahlen standen bei der Versammlung an. So wurde Jessica Bockelmann nach einjähriger kommisarischen Tätigkeit als Jugendwartin offiziell von der Versammlung als Jugendwartin gewählt. Ihr Stellvertreter Johann Ellmers wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie Florian von Elling als Funkwart.

Neue Gruppenführer in Rübke sind Jan-Hendrik Hausschild und Hauke Moor. Der stellvertretende Brandabschnittsleiter Elbe, Michael Bulst, konnte Stephan Fricke und Nicolaj Stender für 25-jährige Dienstzeit auszeichnen. Der Rübker Gustav Ellmers bekam das Ehrenabzeichen für 60-jährige Dienstzeit.

Zum Abschluss übergab der Förderverein der Rübker Feuerwehr noch ein Diensthandy. Das Handy kann mit einem Tablet-PC verbunden werden und soll die Organisation verbessern und als Hilfe im Einsatz dienen.

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