SPD Steinkirchen: Für Tempo 30 im Ort
Mit Biss für Steinkirchen (von links): Jürgen Michaelis, Dr. Hergen Riedel, Lilli Jarck, Uwe Brümmer, Helmut Siebert, Andreas Ränger.
Die Sozialdemokraten in Steinkirchen stellen ihre Kandidaten und das Programm für die Kommunalwahl vor. Die Eigenständigkeit des Alten Landes zu wahren, ist eines ihrer wichtigsten Anliegen.
Sie fordern, die Gestaltungssatzung anzuwenden, aber auch neue Entwicklungen wie im Neubaugebiet an der Feuerwache zuzulassen. Die bisherige Infrastruktur mit Kindergarten, Arztversorgung, ambulanter Pflege, Handel und Gastronomie müsse erhalten werden. Es gelte, den ÖPNV und die Verkehrsberuhigung zu intensivieren. Besonders im Ortskern von Steinkirchen mit seiner historischen Bausubstanz sollte Tempo 30 herrschen. Zusätzliche Rad- und Wanderwege würden Einwohnern wie Touristen dienen.
Jede Umwandlung der gemeindlichen Ordnung, hier von einer Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde, muss nach Ansicht der Sozialdemokraten zwei Fragen beantworten: Welche Synergie-Effekte sind tatsächlich auszumachen und welche Nachteile treten auf, wenn Steinkirchen keinen eigenen Ortsrat mehr hat. „Diese Fragen werden wir ohne Denkverbote offen angehen“, versprechen die Kandidaten.
Die SPD-Kandidaten in der Samtgemeinde verzichten bewusst auf eine innerörtliche Plakatierung. Ihr Versprechen: „Das eingesparte Geld stellen wir lieber für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung.“