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Saugbagger gesunken: Alarm in Ovelgönne

Taucher der DLRG lassen Boote zu Wasser und machen sich bereit für den Tauchgang im Baggersee .

Taucher der DLRG lassen Boote zu Wasser und machen sich bereit für den Tauchgang im Baggersee .

Großeinsatz für Feuerwehr und DLRG in der Feldmark in Ovelgönne: Der 120 Tonnen schwere Saugbagger „Pirat 5“, der den Sand für den Bau der A 26 nach Rübke pumpt, ist gesunken. Das schwere Gerät hat möglicherweise bis zu 15.000 Liter Diesel an Bord.

Sonntag, 09.10.2016, 15:38 Uhr

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Tauchern sind Feuerwehr und DLRG aus Stade, Buxtehude und Horneburg derzeit vor Ort, um die Lage zu sondieren. Spaziergänger hatten am Sonntagmorgen entdeckt, dass der große Saugbagger „Pirat 5“, der seit Wochen den Sand im Nassspülverfahren von Ovelgönne zur A 26-Baustelle nach Rübke pumpt, verschwunden ist.

Da das 120 Tonnen schwere Gerät nicht gestohlen worden sein kann, gehen Polizei und Feuerwehr davon aus, dass der acht mal 20 Meter lange Nassbagger gesunken ist und am Grund des mittlerweile schon 15 Meter tiefen Baggersees liegt. Das Problem: „Alle Indizien sprechen dafür, dass der Bagger 15.000 Liter Sprit an Bord hat“, sagt Kreisfeuerwehrsprecher Stefan Braun.

Oberste Priorität hat deshalb jetzt die Sicherung der Tanks, um eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Taucher von DRLG und Feuerwehr sind derzeit dabei, die Lage des Baggers zu untersuchen und zu schauen, ob die Tanks unbeschädigt sind. Erst danach wird entschieden, wie weiter vorgegangen wird. Der Einsatz wird sich deshalb noch einige Stunden hinziehen.

Still ruht der See: Wo der große Saugbagger lag, ragt nur noch ein orangefarbenes Teil aus dem Wasser.

Still ruht der See: Wo der große Saugbagger lag, ragt nur noch ein orangefarbenes Teil aus dem Wasser.

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