AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Rüstungsindustrie

Schaeffler baut Kampfdrohnen mit französischem Partner

Der fränkische Zulieferer Schaeffler will mit einem französischen Partner schon bald 100 Kampf- und Abfangdrohnen pro Tag produzieren (Archivbild).

Der fränkische Zulieferer Schaeffler will mit einem französischen Partner schon bald 100 Kampf- und Abfangdrohnen pro Tag produzieren (Archivbild). Foto: Daniel Karmann/dpa

Bisher war Schaeffler vor allem als Zulieferer für die Autoindustrie bekannt. Jetzt baut das fränkische Unternehmen auch Komponenten für die Rüstungsindustrie.

Von dpa 19.06.2026, 13:15 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Herzogenaurach. Das bisher vor allem für die Autoindustrie tätige Zulieferunternehmen Schaeffler will gemeinsam mit einem französischen Partner von November an täglich 100 Kampf- und Abfangdrohnen herstellen. Die Drohnen sollen in einem Werk des französischen Partners Delair in Frankreich produziert werden, teilte Schaeffler in Herzogenaurach mit. Zunächst sollen Drohnen des Typs Damocles und Abfangdrohnen des Typs Aspik hergestellt werden. Schaeffler wolle Komponenten liefern und dazu beitragen, die Produktion bei Delair für größere Ausstöße zu ertüchtigen. 

Schaeffler gehört zu den weltweit zehn größten Zulieferunternehmen der Autoindustrie. Zuletzt hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass die traditionellen Tätigkeitsfelder, etwa die Herstellung von Komponenten für klassische Autoantriebe, derzeit kein Wachstum generieren. Schaeffler will deshalb neue Geschäftsfelder erschließen - unter anderem bei der Herstellung von Komponenten für humanoide Roboter, in der Raumfahrt sowie in der Rüstungsindustrie.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Nagel: Zinserhöhung im Dezember wahrscheinlich

Die Teuerungsrate im Euroraum ist bei Weitem nicht da, wo die Euro-Währungshüter sie haben wollen. Der Bundesbank-Präsident hat eine klare Meinung dazu, was die EZB im Dezember tun sollte.

Fernzüge im Oktober etwas pünktlicher

Die Fernzüge der Deutschen Bahn waren im Oktober zwar etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Dennoch erreicht die Bahn ihr selbstgestecktes Ziel nach wie vor nicht.