Die Zahl der Nuklearwaffen in Europa entwickelte sich jahrelang nur in eine Richtung. Jetzt gibt es deutliche Signale, dass es damit erst einmal vorbei sein dürfte. Beginnt ein neues Wettrüsten?
Erst vor fünf Wochen hat die Bundeswehr das Fregattenprojekt F126 gestoppt. In Wilhelmshaven soll jetzt stattdessen ein älterer Schiffstyp modernisiert werden.
Eine verdächtige Kamera am Bahnhof, Phishing-Attacken auf dem Handy und Mordpläne gegen Manager: Wie real sind die Gefahren für die deutsche Rüstungsbranche – und worauf müssen Beschäftigte achten?
Nach intensiven Verhandlungen steigt TKMS aus den Gesprächen über einen Kauf der Nachbarwerft German Naval Yards aus. Welche Gründe Konzern-Chef Burkhard für den Schritt nennt.
Mehr Arbeit für Stralsunder Schiffbauer: Das niedersächsische Unternehmen Fassmer will auch einen jüngsten Auftrag für die Deutsche Marine zu großen Teilen in Vorpommern bewerkstelligen.
Mit Mittelstreckenwaffen aus den USA will Deutschland die Abschreckung gegen Russland verbessern. Nato-Chef Rutte spricht von einer „ausgezeichneten Nachricht“ und hat auch eine Botschaft an Moskau.
Mit 9,6 Milliarden Euro entfällt der Großteil der genehmigten Exporte auf Kriegswaffen. Welche Länder profitieren besonders von Rüstungslieferungen aus Deutschland?
Die US-Regierung hat der vereinbarten Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern unter Trump eine Absage erteilt. Nun gibt es eine Einigung: Deutschland kauft das Waffensystem.
Deutschland hat sich mit den USA beim Nato-Gipfel in Ankara auf den Kauf von Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk geeinigt. Das sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei einer Regierungserklärung im Bundestag.
Der Motorenbauer Deutz ist auf Einkaufstour, eine Akquisition nach der anderen hat er verkündet. Nun setzt die Firma zu einem großen Zukauf an, um ihr Rüstungsgeschäft zu stärken.
Der Gipfel war nach außen vom Ärger Donald Trumps über seine europäischen Verbündeten geprägt. Trotzdem verabschiedeten die Nato-Staaten eine gemeinsame Erklärung - was steckt darin?
Die Nato-Staaten haben bei ihrem Gipfeltreffen in Ankara neue Rüstungsverträge im Umfang von „mehr als 50 Milliarden US-Dollar“ (mehr als 43 Mrd. Euro) angekündigt. Im Text der Abschlusserklärung heißt es zudem, man verpflichte sich dazu, die gemeinsamen Produktionskapazitäten (...).
Rheinmetall will Kurzstreckenraketen vom Typ ATACMS in Niedersachsen produzieren. Wirtschaftsminister Tonne sieht darin eine gute Nachricht für Jobs und Industrie.
Für den Kieler Marineschiffbauer TKMS soll es der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte werden. Für die Bundesregierung ist es ein Projekt von großer strategischer Bedeutung.
Deutschland hat der Nato erneut Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe gemeldet. Die Bundesregierung übermittelte für das laufende Jahr einen Betrag von 124,7 Milliarden Euro. Das geht aus Daten des Verteidigungsbündnisses hervor, die zum Start des Gipfeltreffens in Ankara (...).
Endlich mal eine gute Nachricht für den gebeutelten Wirtschaftsstandort Deutschland: Kanada setzt auf U-Boote made in Germany. Das Milliardengeschäft löst in Berlin und Schwerin Begeisterung aus.
Kanada setzt auf U-Boote aus Deutschland. Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich über die Bestellung, die er als einen strategischen Meilenstein bei der Rüstungszusammenarbeit sieht.
Die kanadische Regierung will ihre neuen U-Boote vom Nato-Verbündeten Deutschland bauen lassen. Der milliardenschwere Auftrag für bis zu zwölf U-Boote geht an den Kieler Marineschiffbauer TKMS, wie der kanadische Premierminister Mark Carney in Halifax mitteilte.
Beim Nato-Gipfel geht es um Verteidigungsausgaben und die Unterstützung der Ukraine. Für Deutschland geht es aber auch um ein ganz besonderes Kooperationsprojekt mit einem einzelnen Nato-Partner.
Beim Nato-Gipfel geht es um Verteidigungsausgaben und die Unterstützung der Ukraine. Für Deutschland geht es aber auch um ein ganz besonderes Kooperationsprojekt mit einem einzelnen Nato-Partner.
Im Frühjahr suchte die Ukraine dringend Munition für ihre Flugabwehr. Deutschland und Polen halfen aus. In Warschau versucht die Opposition, der Regierung daraus einen Strick zu drehen.
Ein riesiger U-Boot-Auftrag könnte reichlich Arbeit für Wismar bedeuten. Doch auch jetzt hat der Marineschiffbauer TKMS schon gut zu tun. Ab September soll es in Wismar richtig losgehen.
Ob Radhaubitze Caesar, Panzerhaubitze 2000 oder die Kampfpanzer Leclerc und Leopard: Die Produktpalette von KNDS ist breit. Die Firma nahm einen Börsengang ins Visier. Daraus aber wird vorerst nichts.
Taiwan sieht sich fortwährender Drohungen Chinas ausgesetzt. Schon länger setzt die Inselrepublik auf Abschreckung. Ein US-Diplomat sieht eine Möglichkeit und zieht einen Vergleich mit der Tierwelt.
Mit einer Milliarden-Finanzierung will Quantum Systems seine Drohnen weiterentwickeln. Die Unternehmensbewertung hat sich laut Vorstand auf acht Milliarden Dollar verdoppelt.
Polen will seine Marine mit schwedischen U-Booten modernisieren. Das erste neue Boot wird 2030 erwartet. Der Rüstungsdeal ist auch ein Signal an Russland.
Nach dem Aus für die Fregatten F126 hofft Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin auf neuen Chancen für die Peene-Werft. Sie ist im Gespräch mit dem Bundesverteidigungsministerium, sagt sie.
Nach dem Beginn des Ukraine-Krieges ging es mit der Rheinmetall-Aktie steil bergauf, die Waffenschmiede verkaufte viele Panzer und Geschütze. Doch der Börsen-Höhenflug hat sich zur Talfahrt gewandelt.
Das Verteidigungsministerium stoppt das milliardenteure Fregattenprojekt F126. Stattdessen setzt man auf einen anderen Schiffstyp und will so Zeit und Kosten sparen.
Nach dem Aus für die Fregatten F126 warnt Hamburgs Wirtschaftssenatorin Leonhard vor Risiken durch die Konzentration von Marineaufträgen bei wenigen Werften.
Erst der Flop beim deutsch-französischen Luftkampfsystem FCAS, nun das Ende für das Fregattenprojekt F126. Binnen weniger Wochen platzen zwei Großprojekte, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Der G7-Gipfel scheint Europäer und Amerikaner wieder näher zusammengebracht zu haben. Beim Nato-Gipfel wird sich zeigen, ob das hält. Dort wollen die Europäer Stärke zeigen.
Bisher war Schaeffler vor allem als Zulieferer für die Autoindustrie bekannt. Jetzt baut das fränkische Unternehmen auch Komponenten für die Rüstungsindustrie.
Panzer gegen Panzer, ganz ohne Menschen vor Ort? Bis zur menschenleeren Schlacht dauert es zwar noch. Doch Firmen tüfteln an autonomen Unterstützungsfahrzeugen, manche mit Kanone bewaffnet.
In Kriegen der Gegenwart entscheiden Menschen über Waffengewalt. Tut das in Zukunft die Künstliche Intelligenz? Hoffentlich nicht, sagt ein Rüstungsmanager und sieht die Weltgemeinschaft gefragt.
Nur noch vier Tage Produktion pro Woche, verlängerte Werksferien und unklare Zukunft: VW drosselt in Osnabrück die Cabrio-Produktion. Die Rettung könnte von der Rüstungsindustrie kommen.
Neuss war einst ein großes Autozuliefer-Werk von Rheinmetall. Das ist Geschichte, nun wird das Werk auf Militärgüter getrimmt. Auf einer Waffenmesse gab die Firma Einblick in die künftige Produktion.
Gleitbomben sind tückisch: Weit entfernt werden sie von feindlichen Fliegern entkoppelt und gleiten dann bis ins Ziel. Ihre Abwehr ist eine teure Sache. Nun sitzt Rheinmetall an einer neuen Waffe.
Daimler Truck ist bekannt für Lkw und Busse. Doch Nutzfahrzeuge des Unternehmens werden auch vom Militär genutzt. Der zuletzt gebeutelte Konzern sieht in der Verteidigung viel Wachstumspotenzial.
Europa muss unabhängiger werden von den USA, darin sind sich europäische Nato-Militärs weitgehend einig. Aber wie? Auf einer Pariser Messe zeigen Rüstungsfirmen ihre neuesten Waffen.
Der Luftraum bis zu einer Höhe von 300 Metern ist gewissermaßen ein blinder Fleck: Was dort für Drohnen fliegen, ist nur schwer nachzuvollziehen. Eine neue Plattform soll Drohnengefahren entschärfen.
Nach dem FCAS-Aus werden neue Projektpartner für einen neuen Kampfjet gesucht. Einige deutsche Unternehmen sind bereit zu einer Beteiligung. Doch der Minister erbittet noch Zeit zur Prüfung.
Nach dem FCAS-Aus werden neue Allianzen für einen Kampfjet gesucht. Einige deutsche Unternehmen unterzeichneten dafür nun ein strategisches Positionspapier - und setzen auch auf Hilfe aus Spanien.
Wie Mercedes-Benz und das Start-up Tytan Technologies gemeinsam an einem Drohnenabwehrsystem arbeiten wollen – und was Mercedes-Chef Ola Källenius zur Ausrichtung des Konzerns sagt.
In Reaktion auf russische Bedrohungen und Provokationen will die EU Abschreckung und Verteidigung stärken. Die Industrie beklagte bislang oft bürokratische Hürden. Nun soll es mehr Tempo geben.
Sieben Menschen stören in Hildesheim eine Veranstaltung mit dem früheren Bundesaußenminister. Die Polizei greift ein. Vor der Kirche geht es jedoch weiter.
Vor neun Jahren entstand die Idee eines deutsch-französischen Kampfjets. Nach viel Hin und Her haben Merz und Macron das wichtigste Prestigeprojekt der europäischen Rüstungskooperation nun gestoppt.
Nach jahrelangen Vorbereitungen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen Kampfjets gescheitert. Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron seien zu der gemeinsamen Einschätzung gekommen, dass die Unternehmen (...).
Rheinmetall ist bekannt als Hersteller von Panzern, Artillerie, Flugabwehr-Geschützen und Munition. Doch die Firma ist auch als Kfz-Zulieferer tätig. Noch.
Vor zehn Jahren hing die Zukunft von Heckler & Koch am seidenen Faden, die Geschäfte waren mäßig und der Schuldenberg hoch. Das ist lange her, die Gegenwart der Waffenschmiede sieht ganz anders aus.
US-Präsident Trump hat mit mehreren Nato-Partnern Streit vom Zaun gebrochen, auch mit Kanada. Der deutsche Verteidigungsminister wirbt in Ottawa um weitreichende Zusammenarbeit.
Der deutsche Verteidigungsminister macht sich in Kanada für den Bau moderner U-Boote stark. Pistorius sieht darin eine Chance für eine engere Partnerschaft und mehr Sicherheit im Nordatlantik.
Deutschlands Rüstungsindustrie boomt. Das Unternehmen Vincorion aus Wedel ist im März an die Börse gegangen und hat zuletzt ein rasantes Umsatzwachstum vermeldet.
Die zwei großen deutschen Marineschiffbauer wollen sich dieselbe Werft einverleiben. TKMS-Chef Burkhard sieht Rheinmetall zwar finanziell im Vorteil, aber: „Geld allein baut keine Schiffe“.
Der Verteidigungsminister will die strategische Partnerschaft mit den kriegserfahrenen Ukrainern voranbringen. In Kiew steckt er den weiteren Kurs der Rüstungskooperation ab.
Rüstungsboom auf den Werften: Die Bestellungen für U-Boote und Co. erreichen bei TKMS einen neuen Höchststand. Und ein Großauftrag im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro könnte noch dazukommen.
Die Bestellungen für U-Boote und Co erreichen einen neuen Höchststand. Noch könnten die eigenen Werften die Aufträge abarbeiten, doch die Firma prüfe bereits internationale Partnerschaften.
Der Ukraine-Krieg zeigt, dass Drohnen immer wichtiger werden. Die Bedrohung durch solche Fluggeräte dürfte auch in Deutschland steigen, etwa durch Sabotage. Dafür wappnen sich zwei deutsche Firmen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist zu Gesprächen über einen Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine in der Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bei neuen Projekten stehe die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Waffensysteme aller Reichweiten im Fokus, (...).
David Schirm sieht für die Gabler Group stabiles Wachstum: Im U-Boot-Bereich plant das Unternehmen mit fünf bis zehn Prozent Plus, bei anderer Unterwassertechnik sogar mehr.
Kann sich Europa in Verteidigungsfragen noch auf die Nato verlassen? Eine neue Gruppe von Europaabgeordneten beantwortet die Frage mit einem klaren Nein - und fordert die Hauptstädte zum Handeln auf.
Zum Schutz vor der russischen Bedrohung sollten in Deutschland Tomahawk-Raketen der USA stationiert werden. Doch daraus wird wohl nichts. Nun schiebt Rheinmetall ein Cruise-Missiles-Vorhaben an.
Deutschlands größte Rüstungsschmiede Rheinmetall wächst und wächst. Seit kurzem ist der Panzerbauer auch Schiffsbauer. Nun nimmt er die nächste Werft ins Visier.
Im kommenden Jahr endet wohl die Fahrzeugproduktion im Osnabrücker VW-Werk - und dann? Rheinmetall hatte Interesse gezeigt, dann aber abgewunken. Nun könnte eine andere Rüstungsfirma zugreifen.
Schon vor Wochen wurde berichtet, die US-Regierung wolle amerikanische Autobauer stärker in die Rüstungsproduktion einbinden. Ford bestätigt nun erste Gespräche.
Die Digitalisierung hat längst auch in der Kriegsführung Einzug gehalten, die Infanterie wird vernetzt mit anderen Truppenteilen. Die Bundeswehr-Infanteristen bekommen nun gewissermaßen ein Upgrade.
Die Welt gibt weiter Rekordsummen fürs Militär aus – getrieben von Kriegen, Unsicherheit und geopolitischen Spannungen. Deutschland führt das Ranking in Europa an. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Rheinmetall will bis 2030 auf 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Was das für deutsche Zulieferer und Bewerber bedeutet – und warum der Chef sogar zu Hause Besuch bekommt.
Zuletzt stand das milliardenschwere Rüstungsvorhaben FCAS kurz vor dem Scheitern. Trotz des festgefahrenen Streits wollen Merz und Macron dem Prestigeprojekt nun doch noch eine Chance geben.
Noch vor einem Jahr galt es als sicher, dass der US-Hersteller Boeing neue Awacs-Aufklärungsflugzeuge für die Nato bauen darf. Nun soll der Milliardenauftrag anderswohin gehen.
Während der Ukraine-Krieg immer mehr zu einem Drohnenkrieg wird, rüstet die Bundeswehr ihren Bestand an solchen Waffensystemen auf. Nach den Anbietern Helsing und Stark kommt nun Rheinmetall zum Zug.
Mehr Aufträge, sinkende Preise: Rheinmetall-Chef Papperger sieht die deutsche Industrie für den schnellen Ausbau der Rüstungsproduktion gut vorbereitet.
Die Rüstungsbranche boomt, dabei macht auch eine Flensburger Militärfirma gute Geschäfte. Die wird nun in einem Milliardendeal an eine Kölner Traditionsfirma verkauft.
Der Satellitenhersteller OHB und der Rüstungskonzern Rheinmetall gründen ein Gemeinschaftsunternehmen. Mit der neuen Gesellschaft in Bremen wollen sie Verantwortung für ein großes Bundeswehrprojekt.
Gerade erst hat Rheinmetall die Übernahme einer Werften-Firma abgeschlossen, seither ist die Panzerfirma auch Schiffsbauer. Doch eine Werft ist nicht genug, nun wird die nächste ins Visier genommen.